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Phase Zwei der Bundesförderung: BMVI bewilligt erste Games-Großprojekte

Fünf Entwickler können Jubeln. Sie sind die Ersterwählten des BMVIs, die eine Förderung im großen Stil erhalten. Unter den Projekten findet sich ein Titel vom Münchner Entwickler Mimimi Games sowie von seal Media aus Kiel.

30.11.2020 17:32 • von Nadine Seibold
Steht zu seinem Wort: Andreas Scheuer hat die ersten Gamesprojekte aus der zweiten Förder-Phase durchgewinkt. (Bild: CSU / Valentin Brandes)

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Erste Games-Großprojekte wollte das BMVI "am 1. Dezember 2020" freigeben und so wird es auch geschehen. Die ersten fünf Projekte, die eine Förderung erhalten, stehen fest. Dazu zählen:

"Süßkartoffel" - Mimimi Games (München), 2.025.942 Euro

Laufzeit: 01.12.2020 - 28.02.2022

"Die Mannschaft" - Awesome Prototype (Berlin), 620.326 Euro

Laufzeit: 01.12.2020 - 30.11.2022

"Solitaire Home" - Softgames Mobile Entertainment Services (Berlin), 499.087 Euro

Laufzeit: 01.12.2020 - 30.09.2021

"Emergency One" - Promotion Software (Tübingen), 913.204 Euro

Laufzeit: 01.12.2020 - 30.11.2022

"Northmen" - seal Media (Kiel), 913.267 Euro

Laufzeit: 01.12.2020 - 31.05.2022

Seit 28. September 2020 läuft die zweite Phase der Bundesförderung, die extra für Projekte im großen Stil angelegt ist. Ihren Startschuss erhielt sie auf der gamescom 2020 durch Andreas Scheuer (CSU)

Aktuell befinden sich 48 weitere Projekte in der Bewilligungsphase, wie das BMVI verrät. Die Entwicklungskosten bewegen sich hierbei zwischen 60.000 bis neun Millionen Euro. Eingeplant sind bisher 34 Millionen Euro. Zur Erinnerung: Jährlich stehen 50 Millionen Euro zur Verfügung.

Außerdem wurden laut BMVI in der Pilotphase der Computerspieleförderung des Bundes über 200 kleinere Projekte bewilligt. Sie alle erhielten eine Fördersumme in Höhe von jeweils bis zu 200.000 Euro. Insgesamt wurden so über 27 Millionen Euro ausbezahlt.

Dabei wurden nicht nur eine Art von Spiele gefördert, sondern eine inhaltliche Vielfalt. Über klassische SciFi, Horror, Strategie- und Aufbauspielen bis hin zu RPGs und bunten Kinderlernspielen sei genretechnisch alles vertreten.