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EA veröffentlicht "Impact Report"

Electronic Arts hat den ersten "Impact Report" der Unternehmensgeschichte veröffentlicht. Darin wird formuliert, wo das Unternehmen in Bereichen der Unternehmenskultur, Diversität und des Umweltschutzes steht und wie der weitere Weg diesbezüglich aussehen soll.

20.11.2020 11:41 • von Valentin Masszi
Unter anderem "Battlefield V" wird als positives Beispiel von weiblicher Repräsentation in EA's "Impact Report" angeführt. (Bild: Electronic Arts)

Im ersten "Impact Report" von Electronic Artsbeschreibt das Unternehmen Erreichtes und Ziele in den Bereichen Diversität, Gemeinschaft, Datenschutz, Nachhaltigkeit sowie interne Unternehmensführung.

Zum Thema Diversität stellt EA einige interessante Zahlen zur Demographie vor. Beispielsweise sind 50 Prozent der Senior Leadership Teams aller EA Studios weiblich. Mit Blick auf alle Mitarbeiter sind allerdings nur 23,9 Prozent weiblich. Frauen machen zudem 21,4 Prozent der People Leaders und 18 Prozent des technischen Personals bei Electronic Arts aus.

Zudem ist eine knappe Mehrheit des Unternehmens mit 54,6 Prozent weiß, danach folgen Asian Americans mit 22,3 Prozent, Hispanics und Latinx Mitarbeiter mit 8,2 Prozent und Schwarze mit 3,2 Prozent. Nicht nur einem Hintergrund zugehörig sind 4,3 Prozent. Native Americans, Alaska Natives und Native Hawaiians fallen alle unter 1 Prozent. EA betont, dass das Unternehmen in puncto Diversität noch weitere Schritte unternehmen will, um diese zu erhöhen. Dazu zählt die weitere Unterstützung der Employee Resource Groups, Vereinigungen unterschiedlicher Interessensgruppen innerhalb des Unternehmens, etwa in Bezug auf LGBTQ+- und Behinderten-Engangment oder Repräsentation von Frauen, Schwarzen oder Hispanics und Latinx Mitarbeitern.

Auch in den Spielen sei der Firma Repräsentation wichtig. Als Beispiele werden die Helden von "Apex Legends", die "Mirror's Edge"-Protagonistin Faith sowie die prominente Platzierung einer Frau in Bezug auf "Battlefield V" angeführt.

"Während wir Fortschritt vorweisen können, habend wir noch einiges an Arbeit vor uns, wenn es darum geht, umfangreichere Repräsentation in unserem Unternehmen zu erreichen. Wir wollen transparent sein, bei dieser Reise und unserer Hingabe zur weiteren Inklusion bei allen unseren Tätigkeitsbereichen", so CEO Andrew Wilson in einem Brief an die Mitarbeiter, der den Report begleitete.

Beim Thema Gemeinschaft will man laut Bericht einerseits in den Spieler-Communities ein gesundes und sicheres Klima schaffen und andererseits lokale Projekte unterstützen, wie Initiativen zur Inklusion behinderter Spieler oder Förderung von Freiwilligenarbeit von EA-Mitarbeitern.

Weiter formuliert das Unternehmen Leitlinien zum Datenschutz, sowohl in puncto Behandlung privater Informationen als auch mit Blick auf Cyber-Security. Leitlinien werden auch angegeben für die interne Unternehmenskultur. Diese beziehen sich auf Bestechung, ethisches Verhalten und grundlegende Menschenrechte. Auch ethisches Marketing und politische Auseinandersetzungen sind EA wichtig.

Dem Umwelt- und Klimaschutz wiederum soll durch eine Vielzahl von Maßnahmen geholfen werden. Die Auslieferung von Spielen soll umweltfreundlicher werden und Energie- sowie Wasserverbrauch an Standorten besser geregelt werden. Spezielle Task Forces im Unternehmen sollen den CO2-Haushalt von EA weiter verbessern und Datenzentren sollen effizienter betrieben werden. 100 Prozent des Energieverbrauchs von EAs Key Cloud Providern werden bereits von erneuerbaren Energien gedeckt. 86 Prozent der Unternehmensstandorte verfügen außerdem über energieeffiziente Einrichtung und mit veralteter Hardware wird sinnvoll umgegangen, zum Beispiel durch Spenden.