Handel

"NBA 2K21" und steigende Digitalverkäufe treiben Take-Two-Einnahmen voran

Take-Two Interactive veröffentlicht den neusten Geschäftsbericht. Umsatz und Buchung bleiben unverändert, aber das Nettoeinkommen steigt.

06.11.2020 11:00 • von Nadine Seibold

Take-Two hat im Zuge des jungsten Geschäftsberichtet seine Finanzergebnisse für das am 30. September endende Quartal veröffentlicht. Der Nettoumsatz ging um zwei Prozent auf 710,6 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr zurück.

Den beiden NBA-Titeln "NBA 2K21" und "NBA 2K20"schrieb das Unternehmen dabei als größten Umsatzträger aus, zusammen mit "Grand Theft Auto Online", "Grand Theft Auto V", "Red Dead Redemption 2", "Red Dead Online" und "Borderlands 3".

Laut Take-Two kommt "Red Dead Redemption 2" inzwischen auf einen Absatz von 34 Millionen Exemplaren. "GTA 5" hingegen ist unverändert. Nach wie vor liegen die verkauften Exemplare bei 135 Millionen Exemplaren. "Grand Theft Auto Online" hingegen verzeichnete das beste zweite Quartal aller Zeiten in Bezug auf aktive Spieler.

Das von Private Division herausgegebene "The Outer Worlds" konnte seit der Markteinführung über drei Millionen Mal abgesetzt werden. Die erst vor kurzem veröffentlichte "Mafia Trilogy", die die Definitive Editions von "Mafia", "Mafia II" und "Mafia III" umfasst, konnte zwei Millionen Mal verkauft werden.

Darüber hinaus setzt Take-Two auf die Veröffentlichung der PS5- und Xbox Series X/S-Konsole, für die "Borderlands 3" und "NBA 2K21" als Launchtitel gelistet sind. Und auch "GTA V" wird für die neuen Konsolen veröffentlicht.

Während sich die Gesamteinnahmen für den Verlag kaum bewegten, stiegen die wiederkehrenden Verbraucherausgaben - dazu zählen DLC, Mikrotransaktionen, virtuelle Währung und dergleichen - im Jahresvergleich um 56 Prozent und machten 59 Prozent der Gesamteinnahmen aus.

Was den digitalen Umsatz anbelangt, wurde im vergangenen Quartal 600,4 Millionen Euro erreicht, was einen Gesamtumsatz von 85 Prozent ausmacht.

Mit Blick auf die Zukunft erhöhte Take-Two seine Prognose für das Gesamtjahr von 2,36 auf 2,45 Milliarden Euro auf 2,57 auf 2,66 Milliarden Euro. Der Nettogewinn wird nun voraussichtlich zwischen 314 und 340 Millionen Euro liegen.