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ESBD: E-Sportler können auch während Covid-Pandemie einreisen

Der ESBD hat beim Bundesinnenministerium erwirkt, dass professionelle E-Sport-Athleten aus Drittstaaten auch während der Corona-Pandemie nach Deutschlan einreisen dürfen.

07.10.2020 14:52 • von
Hans Jagnow, ESBD-Präsident (Bild: ESBD/Alina Ehmann)

Die Corona-Pandemie hat einigen Bereichen zu schaffen gemacht. Auch der E-Sport hat darunter gelitten. Der eSport-Bund Deutschland (ESBD) hat nun jedoch beim Bundesinnenministerium erwirkt, dass die Einreise von professionellen E-Sport-Athleten aus Drittstaaten nach Deutschland auch während der Corona-Pandemie gestattet ist. Einzig das Vorliegen wichtiger Gründe wie die Teilnahme an einem internationalen Turnier sei die Voraussetzung für die Einreise. Der ESBD rät allen Teams und einreisenden E-Sportlern, die behördlichen Hygienevorschriften zur Eindämmung des Corona-Virus einzuhalten sowie über das Mindestmaß hinaus Maßnahmen zur Verhinderung von Ansteckungen zu treffen.

"Als ESBD haben wir darauf hingewirkt, dass die wichtigen Ausnahmen in den Corona-Beschränkungen für den Profi-Sport auch für E-Sport gelten. Wir begrüßen die Klarstellung durch das Bundesinnenministerium. Damit kann Deutschland zu einem vorsichtigen und bedachten Spielbetrieb mit internationalen Teams vor Ort zurückkehren. Teams und Veranstalter haben die notwendige Planungssicherheit für die kommenden Monate", sagt ESBD-Präsident Hans Jagnow.

Chris Flato, Vizepräsident für die Veranstalter im ESBD, ergänzt: "Deutschland ist ein starker Standort für die Ausrichtung und Produktion großer E-Sport-Events. Als ESBD haben wir die Position im internationalen Wettbewerb schon in der Vergangenheit ausgebaut. Mit der Einreiseerlaubnis können wir hier trotz der momentanen Umstände spannende Duelle zwischen internationalen Stars ermöglichen. Dabei gehen die deutschen Veranstalter mit dem gebotenen Augenmaß und Bedacht vor, das ist unsere klare Selbstverpflichtung in dieser Zeit."

"E-Sportler aus der ganzen Welt haben in den letzten Monaten aus ihren Zimmern spielen müssen, oft ohne Kontakt zu ihren Teammitgliedern", kommentiert Finn-Lukas Salomon, Präsidiumsmitglied für Spielerinteressen. "Es bedeutet allen professionellen Spielern enorm viel, dass wir jetzt wieder zu großen Turnieren gemeinsam antreten können. Deutschland erweist sich hier als hervorragender Gastgeber für die weltweite E-Sport-Elite. Dieser Gastfreundschaft begegnen wir als Spieler selbstverständlich mit hoher Eigenverantwortung und Disziplin und setzen Schutzmaßnahmen konsequent um."