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Headup sichert sich "The Walking Dead"-Lizenz

Der Publisher nutzte die Opening Night Live der gamescom für eine überraschende Ankündigung. Der "Bridge Constructor: The Walking Dead" soll noch in diesem Jahr erscheinen.

02.09.2020 15:38 • von
- (Bild: Headup)

Headup sorgte in diesem Jahr für eine Überraschung bei der Opening Night Live der gamescom. Der Publisher kündigte mit einem filmischen Trailer den Release von "Bridge Constructor: The Walking Dead" an. Damit konnte sich Headup eine große internationale Marke ergattern. Spielszenen gab es zwar noch keine zu sehen, das Game soll aber noch in diesem Jahr für PC, iOS, Android sowie für die aktuelle und kommende Konsolengeneration erscheinen.

Eine kuriose Kooperation. Brückenbau ausgerechnet mit Zombie-Apokalypsen zu verbinden, ist für die meisten sicherlich erst einmal nicht naheliegend. Doch bei Headup kursierte diese Idee schon seit einigen Jahren. Gemeinsam mit dem österreichischen Entwickler ClockStone, suchte man nach möglichen Richtungen, die man mit der Spielereihe einschlagen könnte.

"Ein simpler Nachfolger schien zu langweilig und eine Umwandlung auf das dominierende Free-to-play-Modell entsprach nicht dem Genpool der beiden Unternehmen", so das Statement von Headup.

Aus diesen Überlegungen ergaben sich zwei konkrete Ideen. Eine davon schaffte es bereits auf den Markt. Und das mit Erfolg. "Bridge Constructor Portal", das in Zusammenarbeit mit Valve entstand, steht bei einer Verkaufszahl von 1,3 Millionen Units.

Etwa zeitgleich kam dank Headup CEO Dieter Schöller auch das Thema Zombieapokalypse auf: "Die zweite Idee war es, die Marke "Bridge Constructor" mit einer Art Lemmings/Crazy Machines-Mechanik zu kreuzen", so der Publisher. "Und da Dieter als absolut bösartiger Mensch bei Lemmings den meisten Spaß stets beim Verenden der Lemminge hatte und außerdem langjähriger Fan der 'The Walking'-Dead Marke ist, landete er dann bei der Idee, das ganze Konzept unter den kontemporären Zombie-Hype zu stellen."

Wie das Schicksal es so will, kam AMC dann 2018 selbst auf Headup zu, um nach Ideen für eine Kooperation zu fragen. Da lag das Konzept quasi schon bereit. Nur zwei Jahre später soll das Kooperationsprojekt nun erscheinen.