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TikTok führt Umfrage zu Gamern durch

Unter den Studienteilnehmern identifizierten sich bei den Gamern 62 als weiblich. Auch die Berufswahl unter den Gamern ist vielfältig.

26.08.2020 15:20 • von

TikTok ist in diesem Jahr offizieller Partner der gamescom. Aus gegebenem Anlass hat die Plattform in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut YouGov eine Meinungsumfrage durchgeführt. Diese soll mit dem stereotypen Bild des Gamers als "unsportliche, introvertierte Stubenhocker" aufzuräumen und herauszufinden, wie sich Gamer selber einschätzen. 1002 Personen zwischen 16 und 37 Jahren nahmen an der Umfrage teil.

"Gaming ist kein Nischenthema mehr, sondern längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen.", meint Yasmina Banaszczuk, Head of Content Development DACH bei TikTok. "Auch die TikTok-Community brennt für Gaming - seien es Konsolenspiele oder Handy-Games. 64 Prozent der befragten Deutschen nutzen TikTok. 25 Prozent davon sind Gamer*innen. Sie nutzen unsere Plattform und vielfältige Kreativwerkzeuge, um sich sehr persönlich untereinander auszutauschen und auch Nicht-Gamer*innen aus einer neuen Perspektive Einblicke in ihren Alltag zu ermöglichen."

Laut der Studie spielt die Mehrheit der Befragten regelmäßig. 80 Prozent verbringen Ihre Zeit mit Online-Spiele, 53 Prozent verwenden dafür ihr Smartphone. Außerdem: 62 Prozent der Gamer sind laut der Umfrage weiblich.

Es wurde auch nach der Berufung der Teilnehmer gefragt. Nur zehn Prozent der deutschen Videospiel-Liebhaber arbeiten in der IT-Branche. 29 Prozent waren noch Studierende, 12 Prozent arbeiten im öffentlichen Dienst, 16 Prozent arbeiten im Bildungs- und Gesundheitswesen während weitere sieben Prozent im Bereich Lebensmittel und Gastronomie tätig sind.

Nach Angabe der Befragten sehen viele darin nicht nur Zeitvertreib sondern erwerben dadurch auch nützliche Skills. Auf die Frage, von welchen Gaming-Fähigkeiten sie in Ausbildung oder Beruf profitieren, wurden unter anderem strategisches und analytisches Denken (36 Prozent), Stressresistenz (24 Prozent), Kreativität (27 Prozent), Teamfähigkeit und kooperatives Verhalten (26 Prozent) sowie eine hohe Aufmerksamkeit (33 Prozent) genannt.

Auch das soziale Engagement wird durch das Spielen scheinbar gestärkt. Die sich als Gamer identifizierenden Befragten engagieren sich im Vergleich zu den Nicht-Gamern öfter gesellschaftlich oder politisch oder haben konkrete Pläne, dies zu tun.Auf die Frage, was den Studienteilnehmern für die eigene Lebensqualität wichtig ist, nennen jeweils über 80 Prozent Freundschaft, Familie und Partnerschaft. Auch die eigene Karriere (70 Prozent) sowie finanzielle Unabhängigkeit (90 Prozent) spielen für die Befragten eine wichtige oder sehr wichtige Rolle.