Personalien

ESBD: Hans Jagnow legt im Oktober sein Präsidenten-Amt nieder

Ohne die nächsten Wahlen 2021 abzuwarten, treten sowohl ESBD-Präsident Hans Jagnow als auch Vizepräsident Fabian Laugwitz von ihren Positionen zurück.

05.08.2020 13:57 • von
Hand Jagnow und Fabian Laugwitz werden sich nicht mehr zur Wiederwahl 2021 aufstellen lassen. (Bild: ESBD / Alina Ehrmann)

Keine Verlängerung nach drei Jahren: Der Präsident des eSport-Bund Deutschland(ESBD) Hans Jagnow hört vorzeitig auf. Bereits ab 30. Oktober 2020 werden er und Vizepräsident Fabian Laugwitz ihre Ämter zur Verfügung stellen, um "Raum für neue Impulse" zu schaffen, wie via Twitter mitgeteilt wird. Das bedeutet auch, dass die ESBD-Spitze nicht die nächsten regulären Wahlen abwartet, die erst 2021 gewesen wären.

"Gesundheit, Beruf und Privatleben werden in Zukunft mehr Raum in meinem Leben einnehmen", schrieb Jagnow. "Es war eine der schwersten Entscheidungen, die ich zu treffen hatte - mein Herz steckt im ESBD; und ich bin stolz auf die vielen Erfolge, die wir als Verband gemeinsam erreichen konnten."

Erst im November 2019 wurde die ESBD-Spitze geschlossen wiedergewählt worden. Mit 95 Prozent war Jagnow dabei als Präsident bestätigt worden. Dem Präsidium gehören aktuell auch noch Martin Müller, Daniel Finkler, Christopher Flato und Kristin Banse an.

Die Gründung des ESBD vollzog sich im Jahr 2017. Jagnow gründete den Lobbyverband mit, baute ihn von Beginn an auf und ist sein erster Präsident. Seit Februar ist der Jurist außerdem der Präsident des Dachverbands EEF.