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MediaMarkt und Saturn fahren in Österreich bald eingleisig

Bislang bedienen MediaMarkt und Saturn den österreichischen Markt mit zwei Marken. Ab Anfang Oktober aber soll sich das ändern. Dann sollen alle Standorte unter der Flagge von MediaMarkt firmieren.

13.07.2020 17:16 • von
Stampft die Marke Saturn in Austria ein, um sich ganz auf MediaMarkt zu konzentrieren: Csongor Nemet, CEO von MediaMarktSaturn Österreich (Bild: MediaMarktSaturn Österreich)

Bislang bedienen MediaMarkt und Saturn den österreichischen Markt mit zwei Marken. Ab Anfang Oktober aber soll sich das ändern. Dann soll die Marke Saturn "komplett in die Marke MediaMarkt" überführt sein und alle Standorte unter der roten Flagge von MediaMarkt firmieren. Das gab MediaMarktSaturn Österreich am 13. Juli bekannt.

Ab Anfang August bis voraussichtlich Ende September sollen die 15 bestehenden Saturn-Häuser einem Rebranding unterzogen werden, Parallel soll im September in Parndorf zudem ein neuer MediaMarkt eröffnen. Ziel sei es, "die vorhandene Stärke des Marktführers MediaMarkt weiter auszubauen" und "das Unternehmen nachhaltig für die Zukunft zu positionieren".

"Sowohl MediaMarkt als auch Saturn sind wirtschaftlich sehr gesund, profitabel und stark, beide genießen ein hohes Vertrauen unserer Kunden", sagt Csongor Nemet, CEO von MediaMarktSaturn Österreich. Nach "reiflichen strategischen Überlegungen und eingehender Analyse der österreichischen Marktsituation" aber wolle man fortan "die Stärken beider Marken unter der Marke MediaMarkt" nutzen: "MediaMarkt besitzt in Österreich einen hohen Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad, seine DNA ist rot-weiß-rot, deshalb konzentrieren wir uns künftig darauf."

MediaMarkt sieht sich laut Firmenangaben in Österreich mit über 2000 Mitarbeitern und derzeit noch 37 Standorten als Marktführer im Bereich Consumer Electronics, Saturn folge mit 15 Standorten und knapp 900 Mitarbeitern auf Platz zwei.

Nach Informationen des "Kurier" könnte es "im Zuge der Optimierung des Standortportfolios" passieren, dass "ein oder zwei Standorte" wegfallen.

Text: Knut Schlinger