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Update: Nintendo-Downloadcodes bei europäischen Händlern

Eine kürzlich verkündete Meldung von Nintendo über den Verkauf von Download-Codes sorgt für Verwirrung. Spiele-Downloadcodes können weiterhin gekauft werden, lediglich das Verfahren wird verändert.

03.07.2020 12:05 • von
- (Bild: Amazon)

Anders als in der vergangengen Woche angekündigt, stellt Nintendo den Verkauf von hauseigenen Spielen als Download-Codes für europäische Händler nicht ein. Lediglich das Verfahren, mit welchem ihnen die Codes zur Verfügung gestellt werden, wird verändert, weshalb es übergangsweise bei vereinzelten Händlern keine First-Party-Titel zu kaufen geben wird.

Das Statement von Nintendo dazu:

"Wir wechseln indes das Verfahren, mit dem wir Händlern diese digitalen Produkte zur Verfügung stellen. Daher kann es sein, dass manche Händler in den kommenden Monaten keine Download-Codes für Nintendo-eigene Nintendo Switch-Titel verkaufen. Unsere neuen Anbieter werden mit unseren Handelspartnern zusammenarbeiten, um auf dieses neue Verfahren so reibungslos wie möglich umzustellen. Grundsätzlich prüfen wir immer wieder neue Möglichkeiten, über die wir die Inhalte des Nintendo eShop möglichst vielen Spiele-Fans zugänglich machen können."

Meldung vom 3. Juli:

Ein weiterer Schlag für den Einzelhandel. Seit dem 1. Juli dürfen Händler in Europa keine Downloadcodes für Nintendos First-Party-Titel mehr verkaufen. Spiele von Drittherstellern, Gutscheinkarten für Mitgliedschaften, Guthaben oder DLCs, wie das "Pokémon Schwert/Schild"-AddOn werden vorerst aber weiterhin verkauft.

Bekannt wurde diese Strategieänderung des Publishers erstmals am 29. Juni durch einen Tweet des britischen Spielehändlers ShopTo. Kurz darauf bestätigte Nintendo die Entscheidung. Grund dafür sei die beobachtete Entwicklung des europäischen Marktes in den letzten Jahren.