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Pitch Jam thematisiert Geschichtsverarbeitung in Games

Vom 18. bis 20. Juni findet der Online-Workshop der Stiftung Digitale Spielkultur mit über 60 Teilnehmern statt.

17.06.2020 12:32 • von

"Erinnern mit Games". Darum dreht es sich beim Pitch Jam: Memory Culture with Games der Stiftung Digitale Spielekultur. Der Online-Workshop findet vom 18. bis 20. Juni statt. Über 60 Mitglieder der Gamesbranche sowie aus unterschiedlichen Einrichtungen und Bereichen der Geisteswissenschaften und der Erinnerungskultur nehmen an dem Angebot teil.

"Der Pitch Jam bringt erstmals in Deutschland Vertreter-/innen der Erinnerungskultur und Games-Branche an einen Tisch, um sich auszutauschen und zu diskutieren", so Cigdem Uzunoglu, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Spielekultur. "Wir wollen mit der Veranstaltung aber nicht nur einen Dialog eröffnen, sondern diesen unter dem Motto 'Erinnern mit Games' fortan auch vertiefen. Der Pitch Jam ist der Auftakt zu diesem Thema, weitere Maßnahmen folgen im Verlauf des Jahres."

Nach der Eröffnung des Pitch Jam am 18. Juni finden sich die Teilnehmer online in Gruppen zusammen, um eine eigene Spieleidee zu entwickeln. Die Leitfrage lautet dabei: Wie können Games zur geschichtlichen Auseinandersetzung mit der NS-Zeit und zu einer aktiven Erinnerungskultur im digitalen Zeitalter beitragen können?

Am 20. Juni werden die Ideen in Form von Video-Pitches vorgestellt und von einer Fachjury bewertet. Darin sitzen unter anderem Mitarbeiter aus Studio Fizbin, Ubisoft und ZeniMax Europe sowie Vertreter der Bildungsstätte Anne Frank, dem Jüdischen Museum Frankfurt und dem NS-Dokumentationszentrum München.

Die zwei Gewinnerteams erhalten Fachbesucher-Tickets für die gamescom 2021, einen eigenen Ausstellerstand plus Tickets auf den German Dev Days 2021 sowie Fachberatung durch den game-Verband, die USK und den Arbeitskreis Geschichtswissenschaft und Digitale Spiele.

Nähere Informationen zu dem Workshop und eine komplette Übersicht der Jurymitglieder finden Sie hier.