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Travis Scott sticht Marshmello mit Fortnite-Konzert aus

12,3 Millionen Gamer verfolgten allein das erste von gleich fünf Live-Events mit Rapper Travis Scott im Battle-Royale-Shooter Fortnite. Das waren rund 1,6 Millionen mehr als beim Auftritt von Marshmello gut ein Jahr zuvor.

27.04.2020 11:42 • von
Lockte mehr Nutzer an als die Show von Marshmallo Anfang 2018: das "Astronomical"-Event im Fortritte-Ballerspiel mit Rapper Travis Scott (Bild: epicgames.com/fortnite, Screenshot)

Mehr als 12,3 Millionen Gamer verfolgten laut offiziellen Angaben von Entwickler Epic Games bei Twitter das erste von gleich fünf über das vergangene Wochenende angesetzten Live-Events mit dem US-Rapper Travis Scott im Battle-Royale-Shooter Fortnite. Das waren allein bei der Premiere am 24. April 2020 rund 1,6 Millionen mehr als beim Auftritt von Marshmello aus dem Februar 2019. Zu den vier folgenden Shows am Samstag und Sonntag nannten die Fortnite-Macher bislang keine Zugriffszahlen.

Epic Games hatte das Event unter dem Namen "Astronomical" mit dem im texanischen Houston geborenen Rapper und Produzenten zuvor bereits als "eine einmalige musikalische Reise" angekündigt und "die Weltpremiere eines brandneuen Songs" versprochen. Apple Music begleitete das Event mit einer eigenen "Astronomcial"-Playlist.

Wie schon im Falle Marshmello konnten Fortnite-Spieler nun auch bei Travis Scott virtuelle Merchandising-Artikel käuflich erwerben. So gab es unter anderem exklusive Skins, mit dem Nutzer ihren Avatar im Spiel herausputzen können, oder das im Fortnite-Universum sogenannte "Erntewerkzeug", also die Spitzhacke, mit der Spieler ihre Gegner traktieren können, in einer "Astronomical"-Version. Zusammen fielen dafür Kosten in Höhe von rund 3500 der V-Bucks genannten In-Game-Währung an. Wer dafür eigens echte Euro, Dollar oder Pfund umtauschen musste, durfte umgerechnet rund 35 Euro auf die virtuellen Ladentheken legen.

Travis Scott stieg mit seinem bislang jüngsten Album, "Astroworld", Anfang August 2018 hierzulande auf Platz vier in die Offiziellen Deutschen Charts ein und im US-Heimatmarkt auf Position eins.

Text: Knut Schlinger