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Kampagne für Aufnahme der "Demoscene" als UNESCO-Kulturerbe gestartet

Unter der Koordination des EFGAMP startet im Rahmen der Nordic Game Conference die Kampagne "Art of Coding". Erklärtes Ziel ist die Aufnahme der "Demoscene" in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO.

20.05.2019 11:00 • von Stephan Steininger
Im Internet informiert die Kampagne "Art of Coding" mit einer eigenen Website (Bild: Screenshot/http://demoscene-the-art-of-coding.net/)

Am 23. Mai fällt im Rahmen der Nordic Game Conference der Startschuss für die Kampagne "Art of Coding". Diese hat zum Ziel die "Demoscene", die Demoszene, die sich in den 1980er entwickelte, in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO aufnehmen zu lassen. Initiatoren der Kampagne sind Tobias Kopka, Conference Director von Ludicious und Gründungsmitglied des Vereins Digitale Kultur, sowie Andreas Lange, Präsident der EFGAMP, der European Federation of Game Archives, Museums and Preservation Projects. Das EFGAMP übernimmt auch die Koordination der Kampagne. Zu den Partnern der Kampagne zählen neben Digitale Kultur e.V. auch Neogames Finland und das Finnish Museum of Games in Tampere.

Da die Demoszene eine internationale Bewegung ist, ist ein transnationaler Antrag geplant. Entsprechend sind Demosceners aus aller Welt aufgerufen, der Kampagne beizutreten, wenn sie dies wünschen.