Games

Zum Jubiläum stockt Berlin die Mittel für Spieleförderung auf

Vor zehn Jahren hat das Medienboard Berlin-Brandenburg mit der Förderung "Innovativer Audiovisueller Inhalte" begonnen, unter die auch Games fallen. Über 200 Projekte haben insgesamt fast 10 Mio. Euro erhalten und künftig soll es noch mehr Geld geben.

27.10.2016 15:52 • von Stephan Steininger
Dankt dem Medienboard für den Weitblick vor zehn Jahren: Senatskanzlei-Chef Björn Böhning (Bild: Landesarchiv Berlin)

Auch wenn es keine dezidierte Gamesförderung ist: Die Förderung "Innovativer Audiovisueller Inhalte" des Medienboards Berlin-Brandenburg zählt zu den ältesten auch für die Spielebranche offenen Förderungen Deutschlands. Seit zehn Jahren können auch Spieleprojekte unter dieser Kategorie Unterstützung beantragen und viele haben das auch getan.

Laut dem Medienboard wurden in den vergangegen Jahren insgesamt 201 Projekte gefördert. Sie erhielten Mittel in Form spezieller Darlehen mit einem Gesamtvolumen von 9,2 Mio. Euro. Und doch konnte immer nur ein Teil der Anträge positiv bewertet werden. Das Antragsvolumen ist laut dem Medienboard in diesen zehn Jahren um das 25-fache gestiegen. Auch deshalb wurde nun eine Aufstockung der Mittel beschlossen: Statt wie bisher eine Mio. Euro pro Jahr stehen bereits 2016 1,3 Mio. Euro zur Verfügung.

"Die Digitalisierung, sowohl die technische als auch die inhaltsgetriebene, wird immer bedeutender. Es war gut, dass das Medienboard vor 10 Jahren erkannt hat, dass diese Entwicklung auch einer Förderung bedarf. Und wir ernten heute die Früchte: Berlin gilt als digitale Hauptstadt Europas", so Björn Böhning, Chef der Berliner Senatskanzlei.