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Ubisoft stellt Onlinepass-Programm ein

Mit der Veröffentlichung von "Assassin's Creed IV: Black Flag" verabschiedet sich Ubisoft vom Onlinepass-Programm. Künftige Titel des Publisher werden auf die Beschränkung für Onlineinhalte verzichten.

01.01.1970 01:00 • von Tim Pototzki

Ubisoft wird bei allen künftigen Veröffentlichungen auf die Verwendung eines Onlinepasses für Erstkäufer verzichten. In einem Blogpost erklärte Communication Manager Gary Steinman: "Das Uplay-Passport-Programm war gedacht, um Käufern vollen Zugriff und Support bei Multiplayer- und Onlinefeatures, exklusiven und Bonusinhalten und Belohnungen zu gewähren. Bei heutigen Games aber verschwimmt die Grenze zwischen offline und online, zwischen dem, was Single-Player und dem was Multiplayer ist. Aufgrund dessen und aufgrund des Feedbacks der Spieler haben wir erkannt, dass der Passport nicht länger das Mittel der Wahl ist, um sicherzustellen, dass alle Konsumenten das bestmögliche Spielerlebnis erhalten."

Schon bei "Assassin's Creed IV - Black Flag" kommt das umstrittene System nicht mehr zum Einsatz. Der Online-Passport beschränkte die Nutzung zahlreicher Onlinefeatures auf den Erstkäufer eines Spiels. Beim Weiterverkauf musste dieser Zugang erneut erworben werden. Über diese Einschränkung wollten Publisher wie Ubisoft am 2nd-Hand-Markt partizipieren. Künftig soll dies wohl vor allem über den Verkauf von Zusatzinhalten geschehen. Bereits im Mai hatte Electronic Arts ein ganz ähnliches Programm eingestellt .