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USK winkt "The Last of Us" durch

Sonys E3-Skandaltitel "The Last of Us" wird in Deutschland ungeschnitten erscheinen. Der Survival-Action-Titel wurde von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle für die Vermarktung in Deutschland freigegeben.

01.01.1970 01:00 • von Tim Pototzki

Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) hat kein Problem mit der Gewaltdarstellung im Sony-Skandaltitel "The Last Of Us". Wie Sony Computer Entertainment im offiziellen PlayStation-Blog mitteilte, wird der Survival-Action-Titel in Deutschland ungeschnitten auf den Markt kommen. Die USK hat die 18er-Freigabe vergeben, somit kann "The Last of Us" in der erwachsenen Zielgruppe uneingeschränkt vermarktet werden.

"The Last of Us" zählte zu den . Der Trailer sorgte seinerzeit für einiges Rauschen im Blätterwald. Als womöglich problematisch wurde dabei nicht die Gewaltdarstellung, sondern die Gnadenlosigkeit und Vehemenz gewertet, mit dem die Spielcharaktere zum äußersten Mittel greifen. Inwieweit dieser Aspekt im vollständigen Produkt mehr in den Hintergrund tritt, werden erst die Test vor Veröffentlichung offenbaren. Die Berliner Jugendschützer jedenfalls sehen hier kein Problem.

Mit der USK-Freigabe informierte Sony auch über digitale Zusatzinhalte und die Pre-Order-Kampagne zu dem Titel, der am 14. Juni exklusiv für PlayStation 3 erscheinen wird. Unmittelbar nach Veröffentlichung werden zunächst drei Downloadpakete angeboten. Diese versprechen eine erweiterte Story, mehr Karten und Spielerleichterungen im Singleplayermodus. DLC-Käufer werden so mit einem erhöhten Fertigkeitstempo, einem erhöhten Heiltempo und schnellerem Waffennachladen Spielvorteile erkaufen können. Über einen Season Pass lässt sich dabei gutes Geld sparen. Alle drei DLCs werden im Season Pass 19,99 Euro kosten und somit um 30 Prozent billiger zu haben sein als beim Einzelkauf.