Unternehmen

Steht Bigpoint zum Verkauf?

Deutschlands großer Browsergames-Anbieter steht einem Bericht der "Financial Times" zufolge zum Verkauf. Das Unternehmen soll den US-Investmentberater Montgomery & Co. mit der Suche nach einem Käufer beauftragt haben.

28.04.2010 11:25 • von Tim Pototzki

Bigpoint steht nach einem Bericht der "Financial Times" zum Verkauf. Wie die renommierte Wirtschaftszeitung aus Bankenkreisen erfahren haben will, wurde der US-Investmentberater Montgomery & Co. mit der Suche nach einem Käufer beauftragt. Dem Bericht zufolge wird ein Verkaufspreis zwischen 300 und 400 Mio. US-Dollar bei einer Komplettübernahme angestrebt. Bigpoint kommentierte den Bericht gegenüber GamesMarkt nicht.

Das Hamburger Unternehmen, 2002 gegründet, zählt gemeinsam mit seinem Karlsruher Konkurrenten Gameforge zu den international führenden Anbietern von Browsergames. In den vergangenen Jahren hat Bigpoint eine rasante Entwicklung durchgemacht. Heute schreibt das Unternehmen eigenen Angaben zufolge Umsätze in dreistelliger Millionenhöhe und arbeitet laut Gründer und Geschäftsführer Heiko Hubertz "hoch profitabel".