Games

Bunter Themenmix

25.02.2008 12:00 • von Olena Omelyanchuk
Die als weltweit größte IT-Messe zieht natürlich auch Zubehörproduzenten an. Trotz der starken B2B-Ausrichtung der Ausstellung werden wieder zahlreiche Gaming- und Multimediaprodukte zu sehen sein. Qualität und Design haben auch 2008 Priorität. Die Messe selbst wird von den Ausstellern weniger als Impulsgeber angesehen.

Logitech (Halle 25/D40) präsentiert neben dem neuen Driving Force GT die Harmony-One- Multimediafernbedienung. Für Multimediaanwendungen zeigt der Hersteller die diNovo Mini-Tastatur. Beim Z-Cenéma-Soundsystem und MX- 5500-Revolution-Desktop kommen PC-Nutzer auf ihre Kosten. Bei der Gestaltung des Desktops hat man besonders auf Design und Funktionalität geachtet. Für Logitech sind die Bereiche Internet Kommunikation und Multimediaanwendungen ganz klar der Themenschwerpunkt der CeBIT 2008. Auf der Messe fokussiert man sich auf die Bereiche Notebook, Zubehör, Webcams, Home-Entertainment und Businessprodukte. Da man das

ganze Jahr über in Kontakt mit verschiedenen Hardwareherstellern steht, sieht Logitech die CeBIT weniger als Impulsgeber, denn als Ordermesse. Die sechs Messetage betrachtet Logitech als ausreichend. "Wir begrüßen insofern die Verkürzung, weil sie die Messe effizienter und kostengünstiger macht", sagt Logitech PR-Manager Dirk Sturny.

Jöllenbeck (Halle 22/C35) stellt während der CeBITu. a. die neue Modellreihe "Vicious and Devine" (VaD) vor. Mit den Produkten will der Hersteller insbesondere gehobenen Ansprüchen gerecht werden. Zu der Serie gehören derzeit die Laplace-Webcam mit einem neuartigen Z-Klappmechanismus und die Cézanne-Laser-Mouse mit 2000-dpi-Sensor. Die Auflösung der Maus kann bequem per Sondertaste verändert werden. Im Boden befinden sich Leuchtelemente, mit denen die Tischoberfläche angestrahlt wird. Die "VaD"- Produkte werden jeweils in Weiß und Schwarz erhältlich sein. So will der Hersteller zum einen Reinheit und Licht, zum anderen Kraft und Energie darstellen. "Die Schaffung der Vicious-and-Devine-Zubehörserie war die Kreation eleganter und einzigartiger Produkte, die den Anspruch des Nutzers an Funktion und Design widerspiegeln", erklärt Tim Jöllenbeck, Geschäftsführer Jöllenbeck. Der noch recht neue Gamingspezialist Roccat (Halle 22/B07) ist in diesem Jahr zum ersten Mal auf der CeBIT. Die Hamburger zeigen die Premium-Gamingprodukte Kone-Gaming- Mouse und Valo-Gaming-Keyboard. Darüber hinaus werden in Halle 20 bereits erste Konzeptzeichnungen neuer Produkte zu sehen sein. Mit einem Rahmenprogramm auf der World Cyber Games soll zusätzliche Aufmerksamkeit auf den noch jungen Hersteller gelenkt werden. Für Roccat ist die CeBIT nach der GC erst die zweite Messe, auf der sich das Unternehmen engagiert.

Vor allem ihr internationaler Charakter stellt für Roccat eine Möglichkeit dar, viele europäische Partner zu treffen. Doch ist auch Geschäftsführer RenéKortesich darüber im Klaren, dass Messen immer weniger die Rolle von Impulsgebern spielen. "Die Schnellebigkeit zwingt dazu, immer wieder und in immer kürzeren Abständen Innovationen und neue Ideen zu entwickeln", sagt der Manager. Die CeBIT sei ein großartiger Platz, um sich über Ideen zu unterhalten und diese auch vorzustellen. Die verkürzte Messelaufzeit wird von Korte begrüßt: "So werden die Kosten ein wenig gesenkt und die Zeit wird intensiv genutzt. Optimal!"

(Halle 22/B08) hat für die CeBIT ein neues Produkt angekündigt. Worum es sich genau handelt, wollte Firmengründer Robert Krakoff noch nicht verraten. "Wir werden auf der CeBIT ein neues Produkt aus einer unserer Kernproduktlinien zeigen, das gemeinsam mit Progamern aus dem Razer- Werkteam entwickelt wurde. Deshalb wird die CeBIT sowohl für uns als auch für Hardcoregamer sehr spannend." In diesem Jahr soll der Stand des Gamingspezialisten noch publikumsfreundlicher gestaltet werden. So finden dort Shootouts, Wettbewerbe sowie verschiedene Aktionen zur Unterhaltung statt. Für Razer ist die CeBIT "eine der besten Adressen in Europa. Und sie hat meiner Meinung nach einen großen Einfluss auf den weltweiten Peripheriemarkt", so Krakoff. Der Manager begrüßt die kürzere Messedauer, da "die sieben Tage wirklich lang und ermüdend für die Aussteller waren - obwohl ich eigentlich glaube, dass vier bis fünft Tage ideal wären".

Sven Weiß, Marketing-Manager Genius (Halle 12/D06) KYE, sieht Mobilität als ein Thema, das viele Aussteller aufgreifen. Man selbst habe spieletaugliche Notebookmäuse in Hannover dabei, unter anderem die Navigator 252, mit patentiertem Optowheel. Das spezielle Scrollsystem arbeitet laut Herstellerangaben 50-mal genauer, als es derzeit mit herkömmlicher Technologie möglich sei. Genius sieht die CeBIT als Barometer für globale Trends. "Innovative Ideen wie unser Optowheel finden hier ein starkes Medienfeedback. Zusätzlich ist die CeBIt eine der wenigen Plattformen, auf denen Gamingzubehör ebenso wie Office- und Digital-Lifestyle-Produkte gleichermaßen präsentiert werden", sagt Weiß. Die verkürzte Messe bewertet der Manager durchaus positiv. Doch hätte seiner Meinung nach eine Terminierung von Donnerstag bis Freitag die Fachbesucher und Endkunden besser kanalisiert. "Grundsätzlich muss abgewartet werden, wie die CeBIT vom Fachpublikum angenommen wird", so Weiß. Die große Zahl von Freikarten sei allerdings wenig förderlich.

Cherry (Halle 6/G40) ist wieder mit zwei Ständen in Hannover vertreten. Halle 6 nutzen die Auerbacher, um auf 130 Quadratmeter das komplette Firmenportfolio vorzustellen. Schwerpunkt sind hier Eingabegeräte für Notebooks und Hardwarelösungen zum Lesen von Chipkarten. Im Planet Reseller in Halle 25 haben insbesondere Händler die Möglichkeit, sich zu informieren. Speziell zur Messe bietet Cherry 25 Produkte mit zehn Prozent Rabatt an. "Wir konzentrieren uns in diesem Jahr wieder verstärkt auf den B2B-Markt", erklärt Katrin Fritsch, PR-Managerin Cherry. Nichtsdestotrotz stellt Cherry zusammen mit Raptor Gaming aus. Was den Zubehörmarkt im Endkundenmarkt betrifft, so hat die CeBIT für Cherry an Bedeutung verloren. Im Unterschied dazu hätten IFA und GC an Relevanz gewonnen. Wie sich das neue Messekonzept bewährt, werde sich Katrin Fritsch zufolge nach der Messe zeigen.