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EA: Online für Asien

Im vergangenen Geschäftsjahr machte das Asien-Geschäft lediglich fünf Prozent der Umsätze von Electronic Arts aus. Für die kommenden Jahre rechnet der Major mit deutlichen Steigerungen, die vor allem im Onlinesegment generiert werden sollen.

20.06.2008 12:17 • von Tim Pototzki
Electronic Arts will den Umsatzanteil aus den asiatischen Märkten in den kommenden Jahren kontinuierlich ausbauen. Betrug der Beitrag aus dem Spieleverkauf in Asien im vergangenen Geschäftsjahr magere fünf Prozent vom Gesamtumsatz, so rechnet der Major bis 2012 mit einem Anteil zwischen 15 und 20 Prozent. Bewerkstelligt werden soll dieses vor allem im Geschäft mit Onlinespielen. Zwischen zehn und 15 Prozent des EA-Geschäfts in Asien basiert derzeit auf Onlinespielen. In den kommenden Jahren soll dieser Anteil auf rund 60 Prozent ausgebaut werden, sagte EAs Vice President Asia Chris Thompson im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters. Dabei setzt der Konzern offenbar auch auf die Wachstumsmärkte China und Indien. Mit der Onlinevariante der populären "FIFA"-Fußballspiele beispielsweise kann EA auf wertvolle Erfahrungen in der Asien-Vermarktung verweisen. Im Jahr 2006 schlug das Spiel in Südkorea ein wie eine Bombe. Während der Fußballweltmeisterschaft 2006 griffen zeitweise bis zu 100.000 koreanische Spieler gleichzeitig auf das Angebot zurück. Einen ähnlichen Weg will EA auch mit anderen Kernmarken wie etwa der Actionserie "Battlefield" einschlagen.

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