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PlayStation 4: Verkaufszahlen nehmen ab

Seit Markteinführung hat Sony 108,9 Millionen Einheiten der PS4 ausgeliefert. Doch sowohl der Umsatz als auch die Gewinne zeigen einen Rückgang im Vergleich zum Q3-Vorjahr.

04.02.2020 10:44 • von
Die Dominanz der PS4 nimmt stetig ab, doch die PS5 ist schon auf dem Vormarsch. (Bild: Sony )

Die Verkäufe von Sony's PlayStation 4 verringerten sich zum dritten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent, das geht aus dem neuesten Quartalsbericht des Unternehmens hervor. Demnach lieferte Sony bis Ende 2019 6,1 Millionen Einheiten aus, was bedeutet, dass Q3 2019 das niedrigste Verkaufsquartal für die PS4 seit ihrer Markteinführung 2013 ist. In der Gesamtübersicht wurden 108,9 Millionen Konsolen seit dem Verkaufsstart vertrieben.

Obwohl das Ergebnis unter den 8,1 Millionen ausgelieferten Konsolen im gleichen Zeitraum des letzten Jahres liegt, bleibt die Prognose des Unternehmens für das laufende Geschäftsjahr unverändert. Es plant, bis zum 31. März 2020 13,5 Millionen PS4-Konsolen zu vertreiben.

Sony gibt außerdem an, dass bis zum 31. Dezember 2019 insgesamt 38,8 Millionen PlayStation Plus-Abonnenten verzeichnet wurden, was einem Anstieg von 2,5 Millionen gegenüber dem dritten Quartal des Geschäftsjahres 2018 entspricht.

Darüber hinaus ging der Umsatz des dritten Quartals der PlayStation um 20 Prozent auf 1,32 Milliarden Euro (158,5 Milliaden Yen) zurück, was Sony mit geringeren Verkäufen von Hardware und Softwaretiteln von Drittanbietern begründet. In diesem Zeitraum wurden nämlich 81,1 Millionen Softwareeinheiten verkauft, wobei 49 Prozent der Gesamtverkäufe digital sind. Die Software-Verkäufe sind demnach im Vergleich zum Vorjahr um 6,1 Millionen zurückgegangen. Dass der Gesamtverkauf von Spielen von Erst- und Drittanbietern für die PS4 1,181 Milliarden Einheiten erreichte, gab Sony bereits letze Woche bekannt.

Das Unternehmen erwartet nun, dass die Einnahmen für das Geschäftsjahr um 415 Millionen Euro (50 Milliarden Yen) niedriger als zuvor angenommen ausfallen werden, was einem Rückgang von drei Prozent entspräche. Trotz der negativen Prognose dürfte das Ergebnis für Sony nicht allzu überraschend sein, denn der Zyklus der PS4 neigt sich seinem Ende zu und das Unternehmen wirbt bereits mit der Nachfolgerkonsole PS5, welche Ende dieses Jahres erscheinen soll.