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Zuschuss für eSport-Event in München wurde abgelehnt

Die Stadt München hat sich als Austragungsort für das Finale der "League of Legends"-Europameisterschaft beworben. In der letzten Wirtschaftsausschusssitzung wurde der Antrag nun abgelehnt bzw. eine Änderung eingefordert: München könne Austragungsort werden, allerdings ohne finanzielle Zusagen.

13.12.2019 15:00 • von
- (Bild: Freaks4U Gaming)

Die Stadt München wollte sich eigentlich Austragungsort für das Finale der "League of Legends"-Europameisterschaften bewerben. Doch die Finanzierungspläne wurden in der Sitzung des Wirtschaftsausschusses am Dienstag, 10. Dezember abgelehnt, lediglich die FDP hat dafür gestimmt. Laut der Süddeutschen Zeitung (vom 12. Dezember) wird München aber wie geplant als Austragungsort bewerben. Der Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner (CSU) müsse in der Bewerbungsmappe für das eSport-Event lediglich ein paar Abstriche machen. Baumgärtner wollte wohl ursprünglich Riot Games die Miete für die Olympiahalle in Höhe von 160.000 Euro erlassen. Insgesamt verlange aber Riot Games für die Austragung eine Unterstützungsleistung von mindestens 400.000 Euro. Davon würde den Großteil der Freistaat übernehmen. Wie die tz berichtetsagte die Stadträtin Simone Burger: "Riot Games kann die Miete sicher selbst aufbringen." Sebastian Weisenburger von den Grünen habe sich ebenfalls zu Wort gemeldet: "Auch wir würden die Veranstaltung gerne haben. Aber wir verstehen nicht so ganz, warum wir einem milliardenschweren Großkonzern die Miete erlassen sollen." Ob die Europameisterschaft nun in München stattfindet ist damit nicht klar, es sei denn, es findet sich ein Sponsor oder Riot Games verzichtet auf die Unterstützungsleistung.