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Medienboard fördert Games und VR mit 509.000 Euro

Im Bereich der New-Media Förderung vergibt das Medienboard Berlin-Brandenburg in der aktuellen Förderrunde 509.000 Euro an Games, Apps und VR-Erfahrungen. Die größte Einzelsumme geht dabei mit 80.000 Euro an Studio Fizbin für "Say No! More".

04.12.2019 11:44 • von

744.000 Euro verteilt das Medienboard Berlin-Brandenburg im Bereich New Media in seiner vierten Förderrunde des Jahres. Davon gehen insgesamt 509.000 Euro an 13 Games, Apps und VR-Experiences.

Helge Jürgens, Geschäftsführer New-Media-Förderung Medienboard: "Die geförderten Projekte zeigen, dass die Konvergenz der digitalen Medien weiter zunimmt. Ob Serien, Games oder VR - das Storytelling wird sich vermehrt 'künstlicher Bilder' bedienen. Es ist eine große Chance für den Medienstandort der Zukunft, die Ankertechnologien und die 'Virtual Production' verstärkt zu fördern."

Die größte Fördersumme erhält mit 80.000 Euro das Berliner Indie Studio Fizbin für das Spiel "Say No! More", bei dem man in die Rolle eines Praktikanten schlüpft, der lernen muss, nein zu sagen.

55.000 Euro bekommen NEEEU Spaces für ihr barrierefreies VR-Abenteuer "Audination. Weitere 50.000 Euro gehen an das digitale Tabletop-Game "October Nights" vom frisch gegründeten Studio October Night Games.

Vier Projekte werden mit jeweils 40.000 Euro gefördert: Das Kletterspiel "Insurmountable" von Entwickler Tristan Dahl, der Puzzle-Plattformer "Hybrid Instinct" von Alexander Becker, die zum Jubiläumsjahr 2020 erscheinende "Beethoven App" von Firstconcert Productions und "Pagan Peak Multiplayer VR". Letzteres greift in die Handlung der Sky-Serie "Der Pass" und wurde bereits am 31. Oktober veröffentlicht.

Zusätzliche Gelder wurden im Rahmen zweier Förderprogramme vergeben.

Mit "Canada Germany Digital Media Incentive" werden Koproduktionen im Bereich digitaler Inhalte vom Medienboard und der kanadischen Media Fund (CMF) (110.000 Euro) gefördert. Hier gingen 75.000 Euro an Thoughtfish für das AR-Mobile-Game "Assemble & Attack" und weitere 35.000 Euro an alias film & Sprachtransfer für "Colour of the Wind".

Im Rahmen des Nachwuchsprogramms Digi.tale gingen erhielten zwei Projekte der Deutschen Film- und Fernsehakademie jeweils 10.000 Euro, "Somewhere" und "Walking home alone tonight - Volucap" von der Filmunversität wurden mit 12.000 Euro und 22.000 Euro bedacht.