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Creative Gaming-Award auf Play19 verliehen

Schweden, Frankreich und Dänemark konnten Sieger für den Creative Gaming-Award des Play19 Festivals, das von 14. bis 17. November in Hamburg stattfand, stellen. Die Festivalleitung zieht ein positives Resumee.

22.11.2019 10:50 • von

Das Play19 Creative Gaming Festival gastierte vom 14. bis 17. November in Hamburg. Unter dem Motto "Of Monsters and Games" wurden 19 Workshops und Fortbildungen abgehalten. Das Festival richtete sich vor allem an Gaming-Enthusiasten, Eltern und Kinder, Medienwissenschaftler, Pädagogen, Spieleentwickler oder Kunstschaffende. "Mit Play19 wollten wir einen herrschaftsfreien, offenen Raum schaffen und zivilgesellschaftliches Zusammenkommen ermöglichen. Unser Plan ist aufgegangen", resümiert Andreas Hedrich, Mitglied der Festivalleitung von Play19. "Mit Play schaffen wir nun bereits im zwölften Jahr eine Plattform für die kreative Auseinandersetzung mit digitalen Spielen. Unser Dank gilt allen Protagonisten, die uns dabei unterstützen. Den Institutionen, die Play ermöglichen, dem grandiosen Team, aber vor allem allen Festivalbesuchern, die Play mit ihrer Leidenschaft und Begeisterung für Games-Kultur bereichern und eine gleichermaßen offene und familiäre Atmosphäre schaffen."

So wie in den letzten Jahren und Ausgaben des Play Festivals wurde auch in diesem Jahr der europäische Creative Gaming-Award vergeben. Der Titel "Grave Call" aus dem Hause Totally Not A Game Studio aus Schweden erhielt den Publikumspreis. Die Festivalgäste wurden in dem Spiel mit nur 10 Prozent Handy-Akku in einem Sarg begraben und mussten gemeinsam mit einem Mitspieler den Ausweg finden. Der Award für den Most Innovative Newcomer ging an "Pile Up" von Seed by Seed aus Frankreich. Im Laufe des Spiels mussten vier Spieler in Form von Karton-Boxen einen Weg durch eine Spielwelt bahnen. In der Kategorie "Most Creative Game" holte das Point-an-Click-Adventure "Welcome to Elk" von Triple Topping Games aus Dänemark die Trophäe.