Games

Deutscher Computerspielpreis: Bund stockt Preisgelder auf

Doppeljubel für die Gamesbranche. Wie der Haushaltsausschuss bekannt gibt, erhält auch der Deutsche Computerspielpreis eine Finanzspritze - im sechstelligen Bereich.

15.11.2019 14:08 • von
Hielten Wort: Dorothee Bär (CSU) und Andreas Scheuer (CSU) setzten sich im Kampf um eine Förderung in der Gamingbranche ein. (Bild: DCP / Quinke Networks / Flickr)

In einer Nacht hat das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) zwei Games-Baustellen bereinigt. Denn nicht nur die Förderung für Computerspiele wurde bewilligt, auch der Deutsche Computerspielpreis erhält mehr Mittel und kann im April 2020 ordnungsgemäß verliehen werden. Laut Rüdiger Kruse, CDU-Politiker und Mitglied des Deutschen Bundestages, sind zusätzlich 190.000 Euro durchgewunken worden. Das Bedeutet im Klartext, dass der Bund die kompletten Preisgelder übernimmt.

Felix Falk, Geschäftsführer des game-Verband betont, dass für die Bewilligung der Förderungen ständige Überzeugungsarbeit geleistet werden musste, die Freude über die Entscheidung auch den Deutschen Computerspielpreis groß sei und zudem "wichtige Weiterentwicklungen möglich" wurden. "Zum einen schaffen die zusätzlichen Mittel die Basis für die längst überfällige Gleichberechtigung mit anderen Kultur- und Medienpreisen, da die Regierung die volle Verantwortung für das Preisgeld übernimmt. Zum anderen werden die gemeinsamen Planungen zur Entwicklung des Preises, die wir aktuell mit der Bundesregierung besprechen, ebenfalls erleichtert", so Falk weiter.

Die DCP-Gala findet im kommenden Jahr turnusgemäß in München statt. Als Gastgeber fungieren Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), seine Digitalministerin Judith Gerlach (CSU) und der zu diesem Zeitpunkt im Amt sitzende Verkehrsminister, derzeit Andreas Scheuer (CSU).