Personalien

Chef der Leichtathletik-EM wechselt ins eSport-Geschäft

Frank Kowalski verschrieb sich in seinem beruflichen Leben dem klassischen Sport. Mit 55 Jahren wechselt er in den eSport und übernimmt fortan die Geschäftsführung der ally4ever Event GmbH.

14.11.2019 13:54 • von
Frank Kowalski nimmt sich neuen Aufgaben im eSport an, als Geschäftsführer von ally4ever Event. (Bild: ally4ever GmbH)

Frank Kowalski wechselt seinen Posten vom klassischen Leistungssport in den digitalen Sport. Der bisherige Geschäftsführer der Berlin Leichtathletik-EM 2018 GmbH, übernimmt ab sofort die leitende Position der ally4ever Event GmbH, eSport-Organisator und Veranstalter des weltweit größten eSport-Festivals Global Masters - The eSport Celebration.

Durch seine neue Aufgabe kommt der 55-jährige Kowalski, der im letzten Jahr für die Leichtathletik-Europameisterschaft 2018 verantwortlich zeichnete, somit wieder mit großen Sportveranstaltungen in Berührung. Für seinen Verdienst im Dienste der Leichtathletik wurde der studierte Marketing Manager von der Deutschen Olympischen Gesellschaft 2018 als Träger der Leistungsplakette "für besondere Leistungen im Sport" ausgezeichnet. Zudem war er Mitinitiator und Boardmember der European Championships Glasgow/Berlin des vergangenen Jahres.

Der diplomierte Sportwissenschaftler steht seit 1997 im Dienst des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, wo er bis 2002 als Marketingleiter tätig war. Im selben Jahr übernahm er dann bis 2008 die Geschäftsleitung des Deutschen Leichtathletik-Verbandes. Dort galten seine Aufgaben dem strategischen Marketing und der Geschäftsentwicklung.

"Große eSport-Events stehen der Popularität klassischer Sport-Veranstaltungen in nichts mehr nach. Und wie auch beim klassischen Sport geht es beim eSport vor allem um Leistung und natürlich Leidenschaft - und dem wollen wir mit den Global Masters eine Plattform bieten", so Frank Kowalski, neuer Geschäftsführer der ally4ever Event GmbH. "Ich habe mich dem Konzept der Global Masters vollkommen verschrieben und freue mich sehr darauf, dieses einzigartige Großereignis mit einem außergewöhnlichen Team Wirklichkeit werden zu lassen. Dennoch ist mir der Abschied vom DLV nach 22 Jahren erfolgreicher, gemeinsamer Arbeit sehr schwer gefallen und ich werde dem Verband und den ehemaligen Kollegen immer verbunden bleiben."