Handel

Games-Förderung 2020: Johannes Kahrs Worte machen Mut

Großes Hin und Her zum Thema Games-Förderung. Johannes Kahrs, Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion im Haushaltsausschuss des Bundestages, schafft mit seinem Worten auf dem #gameschanger-Event jedoch mehr Klarheit.

30.10.2019 11:23 • von
Johannes Kahrs lässt durchbilcken, dass in Sachen Games-Förderung noch nichts verloren ist. (Bild: Johannes Kahrs, MdB)

Noch ist nichts entschieden, doch je mehr Tage die Bundesregierung verstreichen lässt, ohne ein Wort über die Games-Förderung im Bundeshaushalt 2020 zu verlieren, desto unsicherer wird die Lage. Einer, der die Hoffnung wohl noch nicht aufgegeben hat, ist Johannes Kahrs, Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion im Haushaltsausschuss des Bundestages. Auf dem gestrigen #gamechanger-Event in Hamburg, zu dem der game - Verband der deutschen Games-Branche Personen aus Wirtschaft und Politik einlädt, äußerte er sich folgendermaßen: "Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn wir die Games-Förderung inklusive der Absicherung für die nächsten Jahre nicht im Bundestag hinbekommen."

Dieses Statement steht in absolutem Gegenteil zur Aussage vom Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer (CSU), dass die Bundesregierung wohl auf ein Ender der Förderung in Höhe von 50 Millionen Euro pro Jahr hinsteuert.

Auf Nachfrage beim Pressebüro von Herrn Kahrs ist nochmals rübergekommen, dass die Games-Förderung für den Sprecher der SPD-Bundesfraktion im Haushaltsausschuss recht "weit oben auf der Liste der Projekte steht, die passieren müssen" und nicht Andreas Scheuer das Letze Wort habe, sondern es in den Händen des Haushaltsausschusses läge, wie entschieden wird.