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Branchenveteranen gründen Hilfsorganisation

Safe In Our World, eine neue Wohltätigkeitsorganisation, will auf das Bewusstsein psychischer Gesundheit in der Branche hinweisen.

10.10.2019 14:39 • von

Genau am Welttag der seelischen Gesundheit startet die Wohltätigkeitsorganisation Safe In Our World ihre Arbeit. Safe In Our World setzt sich für die psychische Gesundheit in der Videospielbranche ein und möchte das Bewusstsein für Probleme darüber unter Spielern und Entwicklern steigern und dadurch auch Veränderungen in der Branche bewirken. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung würde Videospiele spielen und einer von vier Menschen leidet bereits unter psychischen Gesundheitsproblemen. Das Ziel der Wohltätigkeitsorganisation ist es, online einen Ort zu schaffen, an dem Menschen Hilfe finden sowie Zugriff auf Informationen erhalten und sich auch mit anderen betroffenen Menschen austauschen können.

In einer ersten Initiative sollen Probleme mit der psychischen Gesundheit in Spielererfahrung hervorgehoben werden. Dabei macht "Fractured Minds" von Emily Mitchell, der Gewinnerin des BAFTA-Preises für Young Games Designer 2017 den ersten Schritt. Durh die Spieleentwicklung konnte Mitchell gegen ihre inneren Dämonen ankämpfen. "Fractured Minds" wird von Wired Productions veröffentliht und achtzig Prozent des Gewinns gehen an einen privaten Fonds eingezahlt und gehen an die Initiativen von Safe In Our World.

Die Organisation wurde von den Branchenveteranen Gareth Williams, Leo Zullo und Neil Broadhead unter Mitwirkung von Aaron Cooper und Al Hibberd gegründet. Leo Zullo, Mitbegründer und Managing Director bei Wired Productions sagt: "Die Videospielbranche erschafft Welten für eine Vielzahl an verletzlichen Menschen und es ist unsere Pflicht, ihnen zu helfen und sie zu unterstützen. Wir können sie erreichen und diese Botschaft verbreiten, wenn wir zusammenarbeiten; wir können wirklich etwas bewirken." Weiterhin stellte er fest: "Safe In Our World stellt den ersten Schritt dieser Bemühungen dar und wir sind über die Reaktion innerhalb der Branche sowie ihrer Partner und der Einzelpersonen, die sich dieser Initiative anschließen, hocherfreut."