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Politik lobt USK für Vorreiterrolle im Jugendmedienschutz

Mit rund 150 Gästen hat die USK ihr 25-jähriges Bestehen in Berlin gefeiert. Lobende Worte gab es von den anwesenden Politikvertretern, die bei der anstehenden Modernisierung des Jugendschutzgesetzes auch die von der USK bereits realisierten Ideen aufgreifen wollen.

25.09.2019 17:13 • von
Felix Falk, Juliane Seifert, Elisabeth Secker, Andreas Bothe und Wolfgang Hußmann (USK Beiratsvorsitzender) (Bild: USK)

1994 nahm die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle, die USK, ihre Prüfarbeit auf. Damals entstanden die Kennzeichen noch komplett auf freiwilliger Basis. Heute ist dieUSK staatlich anerkannt und entsprechend kamen bei der Feier zum 25-jährigen Bestehen auch zahlreiche Vertreter aus der Politik. Unter anderem vertrat Juliane Seifert, Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium, Franziska Giffey, die ursprünglich als Sprecherin einer begleiteten Podiumsdiskussion auftreten wollte.

"Der Medienalltag von Kindern und Jugendlichen hat sich verändert. Viele Spiele werden heute online und mobil gespielt. Aber unser Jugendschutzgesetz ist im 20. Jahrhundert steckengeblieben. Wir machen uns jetzt an ein Update", sagte Seifert. Und sie versprach: "Dafür wollen wir die guten Ansätze der USK auch im Online-Bereich aufgreifen und Eltern endlich verlässliche Orientierung zum Schutz ihrer Kinder vor den heute relevanten Risiken bieten." Bei der Modernisierung des Jugendschutzgesetzes seien die anerkannten Selbstkontrollen wie die USK wichtige Partner, um zuverlässige Alterskennzeichen zu gewährleisten und um Anbieter bei ihren Vorsorgemaßnahmen zu unterstützen. "Denn Jugendschutz ist wichtig - dafür brauchen wir ein gutes Teamwork von Politik, Wirtschaft und den Selbstkontrollen", so Seifert.

Lobende Worte gab es auch von Andreas Bothe, Staatssekretär aus dem Familienministerium Nordrhein-Westfalen. Auch er verwies darauf, wie sehr neue technologische Möglichkeiten die Medienlandschaft verändert und so den Jugendschutz komplizierter gemacht hätten. "Wir brauchen deshalb eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Jugendmedienschutzes. Es ist erfreulich, dass die USK diese Herausforderung mit USK.online und IARC bereits angenommen hat und damit erfolgreiche und richtungweisende Schritte gegangen ist", so Bothe.

An der anschließenden Podiumsdiskussion beteiligten sich Eva Bertram (Referatsleiterin, Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen), Sabine Frank (Leiterin Regulierung, Verbraucher- und Jugendschutz, Google Germany GmbH), Jens Kosche (Geschäftsführer Electronic Arts GmbH), Dr. Wolfgang Kreißig (Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz), Nadine Schön MdB (stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion) und Elisabeth Secker (Geschäftsführerin der USK).