Games

EU-Förderung: Letzter Call für Games endet am 12. Februar

Es ist der letzte Aufruf für europäische Gamesproduzenten im Rahmen des aktuellen Creative-Europe-Förderprogramms. Noch bis zum 12. Februar 2020 können Spieleentwickler aus der EU Gelder aus Brüssel beantragen. Wie es mit der Förderung weitergeht ist völlig offen.

24.09.2019 15:22 • von

107 Millionen Euro vergibt die EU im Rahmen des Creative Europe Programms in der Förderperiode 2019/2020. Auch für Spieleproduzenten gibt es noch einmal einen Aufruf. Der endet am 12. Februar 2020. Bis dahin müssen die Förderanträge für Spieleprojekte eingegangen sein. Dass sich das Mitmachen lohnt zeigten die letzten beiden Jahre eindrucksvoll: In beiden Jahren erhielten deutsche Entwickler kumuliert die größte Summe aus Brüssel.

Und es gibt einen weiteren Grund diesmal mitzumachen: Es ist der letzte Förderaufruf ehe das aktuelle Programm Creative Europe ausläuft. In Brüssel wird zwar bereits über das nächste Programm verhandelt, Details dringen jedoch kaum nach außen. So ist es zwar wahrscheinlich, aber im Grunde völlig offen, ob Games auch im nächsten Medien-Förderprogramm der EU berücksichtigt werden. Erst recht unklar ist, wie groß der Fördertopf für Games wird, wenn es denn wieder einen gibt. Beim aktuellen Programm erhielten Videospiele zwischen zwei und vier Prozent des jährlichen Fördervolumens des Unterprogramms Media. Der Rest floss vor allem der Film- und Fernsehbranche in all ihren Facetten zu von der Produktion über den Vertrieb bis hin zu Kinos und Festivals.

Das Creative Europe Programm läuft vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2020 und verfügt über ein Budget von insgesamt 1,46 Milliarden Euro. 824 Millionen Euro davon entfallen auf das Subprogramm Media, das überwiegend die europäischen Film- und Fernsehbranche unterstützt. Im laufenden Creative Europe Media Programm wurden erstmals auch Games berücksichtigt.