Games

53 Prozent der Eltern spielen mit ihren Kindern Videospiele

Digitale Spiele gehören zum Alltag von Kindern. Eine Umfrage von YouGov zeigt: auch über 50 Prozent der Eltern integrieren Games in die Spieleroutine. Sie behelfen sich aber auch mit technischen Schutzmöglichkeiten, um die Spielzeit zu begrenzen.

24.09.2019 11:02 • von

53 Prozent der Eltern spielen mit ihren Kindern gemeinsam Spiele - dabei handelt es sich aber nicht um Brett- oder Kartenspiele, sondern um Computer- und Videospiele. Dies bestätigt eine Umfrage von YouGov, ausgeführt durch den Verband der deutschen Games-Branche anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK).

Sobald die Erziehungsberechtigten selbst einen Gamer-Hintergrund aufweisen, steigt diese Prozentzahl sogar auf 64 Prozent an. Dabei achten drei Viertel der 2101 befragten Eltern (78 Prozent) darauf, wie viel Zeit ihre Kinder mit dem Medium verbringen, während 85 Prozent ein Auge darauf werfen, wie viel Geld ihre Schützlinge für Videospiele ausgeben. Rund die Hälfte der Erziehungsberechtigen nutzen technische Schutzmöglichkeiten, um - unter anderem - die Zeit, die ihre Kinder vor den Spielen verbringen, zu kontrollieren. Fast die Hälfte sei auch davon überzeugt, dass Videospiele wichtige Kompetenzen an die Minderjährigen vermitteln.

Als Gesellschafter der USK ist der game-Verband vom Positiven Umgang der Eltern mit Videospielen in Bezug auf ihre Kinder sehr erfreut und zieht als Fazit, dass Eltern in Deutschland der Jugendschutz bei Games sehr wichtig sei. "Kinder- und Jugendschutz ist angesichts der vielen neuen Möglichkeiten digitaler Medien eine wichtige Herausforderung, die allerdings von der großen Mehrheit der Eltern in Deutschland gut gemeistert wird. Die Mehrzahl der Eltern macht es richtig vor: Wer gemeinsam mit seinen Kindern spielt, bekommt den besten Überblick über ihren Medienkonsum, zeigt Interesse an ihren Hobbys, verbringt wertvolle Zeit miteinander und hat auch noch jede Menge Spaß dabei", sagt Felix Falk, Geschäftsführer des game. "Die USK hat sich in den 25 Jahren ihres Bestehens zu einer der wichtigsten Instanzen im deutschen Jugendschutz entwickelt. Sowohl für Eltern als auch für die Politik und die Games-Branche ist die USK zentraler Partner beim Jugendschutz. Insbesondere mit Blick auf die dringend notwendige Reform des gesetzlichen Jugendmedienschutzes in Deutschland ist das umfassende Know-how der USK von unschätzbarem Wert. Insbesondere mit der von ihr mitinitiierten International Age Rating Coalition zeigen USK und Games-Branche wie ein moderner, konvergenter und international anschlussfähiger Jugendmedienschutz heute gestaltet werden muss. Solche Vorbildsysteme müssen auch politisch noch stärker anerkannt werden."

Mehr Informationen zum richtigen Umgang mit Computer- und Videospielen erfahren Eltern auf der Homepage der USK.