Games

Playing for the Planet: Games-Industrie beteiligt sich an UN-Klimaschutzinitiative

PlayStation, Xbox, Stadia und 18 andere große Firmen verpflichten sich, den Planeten mit klimaneutralen Verpackungen und Games mit Umweltthematik zu retten.

23.09.2019 13:47 • von
Gemeinsam mit der UN möchte die Gaming-Branche etwas für den Umweltschutz tun (Bild: Screenshot United Nations)

Einige der größten Namen im Games-Berech haben sich mit den Vereinigten Nationen (UN) zusammengeschlossen, um die Auswirkungen der Branche auf die Umwelt zu reduzieren. Ganze 21 Unternehmen gehören der "Playing for the Planet"-Allianz an in der es dabei geht, das Bewusstsein für den Klimawandel zu schärfen. Die Konzerne haben sich damit dazu verpflichtet, dass durch ihre Plattformen die Umweltverschmutzung reduziert wird.

Beteiligt sind bisher Sony Interactive Entertainment, Microsoft, Google Stadia, Ubisoft, Sports Interactive, Twitch, Niantic, Supercell, Playmob, Rovio, Sybo, Space Ape, Wild Works, Green Man Gaming, Creative Mobile, Reliance Games, iDreamSky, E-Line Media, Strange Loop, Pixelberry und Internet of Elephants.

In einem Beitrag auf dem PlayStation Blog spricht Sony Interactive Entertainment Chef Jim Ryan davon, dass die PlayStation 5 weniger Strom verbrauchen wird als die PlayStation 4. Ubisoft verspricht, Materialien aus umweltfreundlichen Fabriken zu beziehen, während Sports Interactive bereits letzte Woche bekannt gab, dass seine neue Verpackungsmethode dieses Jahr 20 Tonnen Kunststoff einsparen werde. Durch die Ankündigung auf dem jüngsten Klimagipfel wird die angekündigte Initiative die CO2-Emissionen bis 2030 um 30 Millionen Tonnen senken. Hier gibt es eine Auflistung, welche Maßnahmen die einzelnen Unternehmen ergreifen werden, um dem Umweltschutz positiv beizukommen.

Nach Schätzungen der UN haben diese Unternehmen ein Gesamtpublikum von 970 Millionen Personen: "Die Videospielindustrie hat die Fähigkeit, die Vorstellungskraft von Milliarden von Menschen auf der ganzen Welt zu aktivieren, zu inspirieren und zu fesseln. Damit sind sie ein äußerst wichtiger Partner bei der Bewältigung der Klimakrise", sagt Inger Andersen, Exekutivdirektorin des UN-Umweltprogramms (UNEP). "Wir werden durch das Engagement dieser Gaming-Unternehmen ermutigt. Wir müssen alle etwas zu der globalen Bemühungen beitragen, um eine Senkung der CO2-Emissionen und einen echten Wandel in Richtung Nachhaltigkeit zu bewerkstelligen."

Die "Playing For The Planet"-Alliance folgt einer von den Vereinten Nationen in Auftrag gegebenen Studie gleichen Namens, in der untersucht wurde, wie die Spieleindustrie , und die 2,6 Milliarden Menschen, die sie auf der ganzen Welt erreicht, bei den Bemühungen zum Schutz der Umwelt helfen können. Bereits herunterladbar ist eine Broschüre, die auf den beständig steigenden Energiebedarf durch das globale Wachstum der Spielebranche verweist.