Unternehmen

ESBD startet Digitale Fachbibliothek eSport

Der eSport-Bund Deutschland (ESBD) macht sich für die Forschung im eSport-Bereich stark und startet die "Digitale Fachbibliothek eSport" mit knapp 250 Datensätzen.

16.09.2019 11:33 • von

Forschen im eSport-Segment, das dürfte vielen Studierenden und Akademikern in Zukunft leichter fallen, anhand der knapp 250 Datensätzen, die die "Digitale Fachbibliothek eSport" - bisher noch in einer Beta-Version des eSport-Bund Deutschland (ESBD) - fasst. Seit heute stehen die wissenschaftlichen Literaturverweise und Medienverknüpfungen online. Die digitale Bibliothek soll im weiteren Verlauf beständig ausbebaut und aktualisiert werden. Grundlage der Datensätze ist auch das Projekt eSport und Gaming des Bundesinstituts für Sportwissenschaften (BISp).

"Mit der Fachbibliothek eSport schafft der ESBD einen guten Anlaufpunkt für wissenschaftliche Arbeit und gibt gleichzeitig einen Einblick in die Entwicklung der Forschung im Querschnittsthema eSport", berichtet Nils Heißenbüttel, der als Referent für Wissenschaft und Forschung im ESBD tätig ist. "Wir möchten jetzt einen dedizierten Schwerpunkt auf die vielen Studienarbeiten über eSport, die in den letzten zwei bis drei Jahren entstanden sind, setzen."

Auch der Präsident des ESBD, Hans Jagnow, ist vom Konzept überzeugt: "Mit der Fachbibliothek eSport fördern wir die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Themengebiet. Studien über eSport helfen uns, die Grundlagen der jungen Sportart besser zu verstehen und ihre Entwicklung fachgerecht zu evaluieren. Das stärkt auch Ausbildungen und Standards in diesem Bereich." Darüber hinaus sieht Jagnow deutlichen Finanzierungsbedarf: "Die Forschung über eSport sollte durch den Bund als Schwerpunkt gefördert werden. Das hilft bei der praktischen Gestaltung von eSport in den verschiedenen Handlungsfeldern vor Ort, dient aber auch als sachliche Entscheidungsgrundlage für politische Maßnahmen und Förderungen des eSports."

Vor allem Universitäten wie die in Augsburg, an der sich seit diesem Jahr Rechtswissenschaftler zur Aufgabe gemacht haben, die rechtlichen Rahmenbedingungen des eSPorts zu erforschen oder das Projekt eSport an der Deutschen Sporthochschule Köln, profitieren von dem neuen Angebot.

Für die Erweiterung der Fachbibliothek, bittet der ESBD um die Einsendung von weiteren Datensätzen, Hinweisen und eigenen Arbeiten unter wissenschaft@esportbund.de.