Handel

GameStop: Neue Konsolen werden sich nicht nur auf digitale Käufe stützen

George Sherman, CEO von GameStop sieht physische Spiele als immer noch wichtigen Teil des Spielemarkts. Das soll sich auch mit der neuen Generation nicht ändern.

11.09.2019 16:48 • von

Trotz der immer stärkeren Verlagerung der Gamesbranche hin zum digitalen Geschäft zeigt sich GameStop in der letzten Vorstellung seiner Finanzergebnisse sehr zuversichtlich. Als Branchenexperte mit jahrelanger Erfahrung sieht sich das Unternehmen als perfekte Brand, um als Aggregator für Produkte aus dem Videospielbereich sowie Content im Bereich eSports und Digital Media zu fungieren.

Im Rahmen des Calls kam unter anderem auch die Frage auf, wie die prozentuale Verteilung von digitalen und physischen Game-Verkäufen in der kommenden Konsolengeneration aussehen könnte. Eine klare Zahl wurde zwar nicht genannt, GameStop-Geschäftsführer erwartet hier, trotz steigender Streaming-Angebote, jedoch einen "Mix zwischen physischen und digitalen Games". Profitieren will das Unternehmen natürlich von beiden Geschäftsbereichen, der Anteil des Unternehmens am physischen Geschäft ist aber natürlich deutlich höher. "Physische Spiele sind immer noch ein wichtiger Teil des gesamten Videospielmarkts", so der CEO. Auch wenn der Fokus von GameStop bisher also klar auf dem physischen Markt lag, räumt Sherman ein, dass das Unternehmen den Wünschen und der Nachfrage des Käufers entgegenkommen möchte. "Deshalb werden wir digitale Einkäufe einfacher machen und besser in unser Geschäft einbetten.

Chief Financial Officer Jim Bell sieht vor allem in Second-Hand-Titeln und bei der Rückwärtskombatibilität der kommenden Hardware-Generation viel Potenzial. Außerdem werden die sowohl die PS5 als auch die Xbox Scarlet ein Festplattenlaufwerk haben.

Das komplette Transkript des Berichtes gibt es auf Seeking Alpha.