Handel

Apple verbucht Rekordquartal in der Services-Sparte

Apple stellte am 30. Juli nach Börsenschluss seine Bilanz für das dritte Fiskalquartal vor. Während die Umsätze mit Onlinediensten ein Allzeithoch erlebten, fielen die Einnahmen aus iPhone-Verkäufen erstmals seit 2012 unter die Marke von 50 Prozent.

31.07.2019 11:28 • von
Rechnet auch dank Apple Music, Apple TV plus oder Apple Arcade im Jahr 2020 mit zusammen mehr als 500 Millionen Abonnenten verschiedener Apple-Services: CEO Tim Cook, hier bei einer Präsentation im März 2019 (Bild: Apple)

Apple-Boss Tim Cook und Finanzchef Luca Maestri stellten am 30. Juli nach Börsenschluss die Bilanz des Technologieriesen für das dritte Fiskalquartal vor. Konzernweit fiel dabei von Anfang April bis Ende Juni 2019 bei Umsätzen in Höhe von gut 53,8 Milliarden Dollar ein knappen Plus von einem Prozent an, unterm Strich gingen die Nettogewinne um 12,8 Prozent auf allerdings weiterhin stattliche 10,044 Milliarden Dollar zurück.

Die Umsätze des Konzerns mit Onlinediensten, die Apple in der sogenannten Services-Sparte zusammenrechnet, erlebten mit 11,455 Milliarden Dollar ein Plus von mehr als zwölf Prozent und kletterten auf ein Allzeithoch, betonte Tim Cook bei einer Telefonkonferenz, und verwies dabei auf Dienstleistungsangebote wie Apple Care, aber auch Apple Music.

Zudem habe der Konzern die Zahl der Abonnenten in den verschiedenen Bereichen auf inzwischen 420 Millionen steigern können. Luca Maestri sieht Apple auch deshalb "bestens auf Kurs", die für 2020 angepeilte Marke von mehr als 500 Millionen Abonnenten zu erreichen.

Dazu sollen dann auch zusätzliche Angebote wie der von Cook und Maestri noch einmal für August bestätigte Start der Apple-Kreditkarte sowie die für den Herbst anstehende Start der Abonnementdienste in den Bereichen Film und Games, Apple TV plus und Apple Arcade, beitragen.

Zusammen mit dem Musikstreamingdienst Apple Music dürften diese Dienste dazu beitragen, den Apple-Konzern unabhängiger von der Entwicklung der iPhone-Absätze zu machen. Die Einnahmen aus iPhone-Verkäufen fielen im abgelaufenen Berichtszeitraum um zwölf Prozent und trugen mit einem konzernweiten Umsatzanteil von immer noch 48 Prozent erstmals seit 2012 weniger als die Hälfte zu den Apple-Umsätzen bei.