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Verherendes Presse-Zeugnis für DCP

Der Deutsche Computerspielpreis (DCP) kassiert für seine Gala viel Schelte. Vor allem die Moderatorin Ina Müller ist umstritten. Der Pressespiegel fällt daher enorm kritsch aus. Von einer "peinlichen Veranstaltung" spricht der "WDR", der "Spiegel" sah eine "niveaulose" Show.

11.04.2019 15:37 • von

  

Am Dienstagabend wurde in Berlin der Deutsche Computerspielpreis (DCP) verliehen. Und seitdem wird über die Gala im Admiralspalast debattiert, vor allem die Moderatorin Ina Müller (Foto) steht in der Kritik. Das Medienecho über den diesjährigen DCP ist geradezu verehrend.

Der "WDR" spricht gar von einer "peinlichen Veranstaltung". Der DCP "hat die Preisträger nicht ernst genommen." Wer sich als Instrument der Kulturförderung verstehen möchte, solle sich nicht auf diese Art präsentieren. Der "Spiegel" titelt "Eine Branche erniedrigt sich selbst", denn der Computerspielpreis mache "mitunter den Eindruck, eine Branche wolle sich nicht feiern, sondern selbst erniedrigen." Für den Redakteur des Hamburger Nachrichtenmagazins war die Veranstaltung "stellenweise schlicht niveaulos." Beim Online-Magazin "Vice", ohnehin für seinen eher derben Ton bekannt, wird getitelt: "Wer Gaming liebt, musste bei dieser Gala Schmerzen leiden." Der Abend sei eine Katastrophe gewesen. Selbst im benachbarten Ausland schlägt der DCP Wellen. Die Preisverleihung sei "zum Fiasko" geraten, berichtet "Der Standard" aus Österreich.