Games

Gamesförderung kommt in zwei Phasen

Der Deutsche Games-Fonds kommt. Verkehrsminister Andreas Scheuer kündigte im Rahmen des DCP an, dass der Start der bundesweiten Förderung in zwei Schritten erfolgt. Zunächst können Projekte mit bis zu 200.000 Euro gefördert werden. Nach Zustimmung der EU ist auch eine Bewilligung von höheren Beträgen möglich. Insgesamt stehen 50 Millionen Euro an Mitteln für die Förderung von Games zu Verfügung.

10.04.2019 10:12 • von Daniel Raumer
Verkehrsminister Andreas Scheuer und Staatsministerin Dorothee Bär (r.) (Bild: Getty Images for Quinke Networks)

Eine Förderung von PC- und Videospielen in Deutschland auf Bundeseben rückt immer näher. Bereits im vorherigen November machte der Haushaltsausschuss des Bundestages den Weg frei und bewilligte ein Budget von 50 Millionen Euro für den Fonds. Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, gab gestern im Rahmen des Deutschen Computerspielpreises bekannt, dass das Vorhaben in zwei Phasen starten wird. In der Pilotphase können bis 200.000 Euro an Mitteln bewilligt werden. Für eine Produktionsförderung mit höheren Beträgen bedarf es zunächst einer Zustimmung der EU. Diese soll nach Ansicht der deutschen Regierung in ein paar Monaten folgen.

"Ich freue mich, dass ich heute gemeinsam mit Dorothee Bär die neue Computerspielförderung des Bundes verkünden kann", so Scheuer gestern Abend in Berlin. "Damit wollen wir den Entwicklerstandort Deutschland stärken und international wettbewerbsfähig machen. Insgesamt 50 Millionen Euro stellt mein Ministerium dafür zur Verfügung. Wir gehen in zwei Stufen vor: Wir starten direkt mit einer Pilotphase für kleinere Vorhaben bis 200.000 Euro Förderung. Für die Produktionsförderung mit größeren Beträgen geht es nach dem Abschluss der EU-Notifizierung in einigen Monaten in die Vollen. Für beide Förderstufen erfolgt in den nächsten Tagen ein Förder- bzw. Interessenbekundungsaufruf. Wir freuen uns auf eine rege Resonanz der Computerspielgemeinde. Detailinformationen veröffentlichen wir in Kürze auf der BMVI-Webseite."