Games

Parlamentsgruppe Games: "Bundestag näher an den Puls der Zeit rücken"

Wie angekündigt hat sich im Deutschen Bundestag eine fraktionsübergreifende Parlamentsgruppe eSports & Gaming gegründet. Sie hat 40 Mitglieder und sucht auch den kritischen Austausch mit Experten aus Praxis, Industrie und Wissenschaft.

15.03.2019 14:36 • von
Thomas Jarzombek, Tabea Rößner, Falko Mohrs und Manuel Höferlin (v.l.) (Bild: Deutscher Bundestag / Achim Melde)

Anfang der Woche wurden Pläne für die Bildung einer fraktionsübergreifende Parlamentsgruppe zum Thema eSports & Gaming bekannt. Der ESBD hatte diese bereits begrüßt. Nun melden sich die Abgeordneten mit dem Vollzug der Pläne. Am 14. März wurde die Gruppe, der rund 40 Abgeordnete angehören, konstituiert. Initiatoren der Gruppe sind Manuel Höferlin (FDP), Tabea Rößner (Grüne), Falko Mohrs (SPD) und Thomas Jarzombek (CDU).

"Mit der Parlamentsgruppe wollen wir den Bundestag näher an den Puls der Zeit rücken, denn die gesellschaftliche Relevanz dieser Themen nimmt stetig zu", sagt Manuel Höferlin. Tabea Rößner ergänzt: "Die Diskussionen, ob eSports als Sport anerkannt wird, sind kontrovers. Es ist schön, dass wir interfraktionell und gemeinsam in der Parlamentsgruppe an diesen und anderen Themen arbeiten."

"Wettbewerbsmäßige Computerspiele entwickeln Teamgeist und erfordern Training sowie Sportstrukturen", erklärt Falko Mohrs. Er plädiert deshalb dafür, dass eSport-Vereine die Gemeinnützigkeit erlangen sollen. Und Thomas Jarzombek ergänzt: "Spiele sind nicht nur Freizeitvergnügen und willkommener Zeitvertreib in vielen deutschen Familien. Die Branche hat sich zu einem starken Wirtschaftsfaktor in Deutschland entwickelt."