Games

Mitteldeutsche Games-Vertretung formiert sich

Auch die Entwicklerszene in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen organisiert sich. In Halle wurde der Verein Games & XR Mitteldeutschland gegründet, der es sich als unabhängiger Interessenverband zum Ziel gesetzt hat, die Anliegen der Branche zu vertreten.

07.02.2019 13:31 • von Daniel Raumer
Der Vorstand des Games & XR Mitteldeutschland. (Bild: Maria Manneck)

In Halle wurde ein Interessenverband für die Spieleindustrie in Mitteldeutschland gegründet. Der Verein Games & XR Mitteldeutschland hat sich zum Ziel gesetzt die Belange der Gamesbranche in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu vertreten. Der Verein ist ein unabhängiger Zusammenschluss, es handelt sich dabei also nicht um eine der Regionalvertetungen des game-Verbandes, wie sie beispielsweise im Saarland, Baden-Württemberg und oder Hamburg existieren.

Mit der Gründung des Games & XR Mitteldeutschland wurde auch ein direkt ein Vorstand bestimmt: Friedrich Lüder (Silver Seed Games, Magdeburg), Jana Reinhardt (Rat King Entertainment, Halle), Markus Bonk (privat, ad hoc Gaming, Gera), Prof. Michael Baur (Vitruvius Hochschule, Leipzig), Nicole Laux (OVRLAB, Leipzig) sowie Steve Harke (Infection Games, Leipzig) und Marcus Klöppel (privat, Lange Nacht der Computerspiele, Leipzig) stehen dem Verein vor.

Eine der ersten Amtshandlung der neuen Interessenvertretung ist die Formulierung von fünf Hauptzielen:

- Schaffung bedarfsgerechter Förderangebote für Neugründungen und bestehende Unternehmen der Wirtschaftsbereiche Games und XR

- Förderung interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren der Games- und XR-Branche, bedarfsorientierte Zusammenarbeit und Wissenstransfer zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen und Vertretern der freien Wirtschaft in Mitteldeutschland

- Schaffung und Unterstützung von Maßnahmen zur Ausbildung, Neuansiedlung und Bindung von Fachkräften, im Sinne des Wirtschaftsstandortes Mitteldeutschland

- Unterstützung von eSport bei der Etablierung als Breitensport und Ausbau der entsprechend notwendigen Infrastruktur

- Anerkennung von Games, unabhängig von der Form ihrer kreativen Ausgestaltung, als Kulturgut