Games

game-Hamburg stellt erste Forderungen

Das Regionalbüro game-Hamburg wagt den ersten Schritt und veröffentlicht seine vier Forderungen für eine Stärkung der örtlichen Gamesbranche. Besonders am Herzen liegt den Vertretern die Wiedereinführung einer Gamesförderung.

08.11.2018 11:05 • von
Hendrik Peeters und Michael Zillmer(r.) (Bild: .)

Als erste der mittlerweile sechs gegründeten Regionalvertretungen des game-Verbands veröffentlicht game-Hamburg seine ersten Forderungen an die Politik. Diese sollen die Rahmenbedingungen für den Gamesstandort Hamburg stärken und verbessern.

"Unser gemeinsamer Forderungskatalog umfasst eindeutige und gut umsetzbare Maßnahmen, die wir im nächsten Schritt intensiv mit der Hamburger Politik diskutieren wollen", so Hendrik Peeters, Geschäftsführer von Tivola und Ansprechpartner für "game Hamburg". "Die Umsetzung der vier Forderungen würde Hamburg als Games-Standort in Deutschland wieder in die Spitzengruppe führen."

Folgende vier Punkte fasste die Regionalvertretung zusammen:

1. Die Wiedereinführung einer Gamesförderung

2. Die Stärkung des Netzwerks gamecity:Hamburg

3. Standort-Marketing für Hamburg mit Fokus auf die Gamesbranche

4. Schaffung dedizierter Räume für Games-Unternehmen in der Gründungs- und Wachstumsphase

In Hamburg gab es bis 2010 bereits eine Prototypenförderung für Spielentwickler, die die Branche dort maßgeblich und bei der Gründung neuer Unternehmen unterstützte. Das game-Regionalbüro will diese nun wieder einführen.

"Hamburg hat schon früh die große Bedeutung der Games-Branche erkannt und war mit der Prototypenförderung bis 2010 einer der Leuchttürme in Deutschland", erklärt sagt Michael Zillmer, InnoGames COO und zweiter Ansprechpartner für game Hamburg. "Von den damals erzielten Erfolgen profitiert die Hansestadt noch heute. Wir freuen uns, dass das Amt für Medien sich dem Thema 'GameCity stärken' bereits angenommen hat und im Dialog mit uns die zu der Branche passenden Maßnahmen entwickelt."

"Mit game Hamburg legt die erste Regionalvertretung des game konkrete Forderungen vor, die gemeinsam mit den zahlreichen engagierten Akteuren vor Ort erarbeitet wurden", meint game-Geschäftsführer Felix Falk|U. "Ich freue mich, dass wir damit als Verband nicht nur auf Bundesebene, sondern auch auf regionaler Ebene zu einer Stärkung der Games-Branche beitragen können. Das gibt uns als Games-Branche eine noch stärkere Stimme, mit der wir unserem Ziel näherkommen: Wir wollen Deutschland zum besten Games-Standort machen."

Es ist zu erwarten, dass in naher Zukunft auch die anderen, vom game gegründeten Regionalbüros (Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Hamburg und Norddeutschland) ihre jeweiligen Forderungen veröffentlichen. Am 30. Oktober fasste erst kürzlich auch der Games Bavaria Munich seine Erwartungen an die neue Landesregierung in einem Zehn-Punkte-Plan für Bayern zusammen.