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Höferlin: "Klassischer Sport kann vom E-Sport profitieren"

Manuel Höferlin, der digitalpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion äußert sich zu der DOSB-Positionierung und fordert erneut die Gleichstellung des eSports.

30.10.2018 10:27 • von
- (Bild: Manuel Höferlin/ Christian Kuhlmann/ 5gaenge.de)

Manuel Höferlin, der digitalpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion äußert sich kritisch zur klaren Ablehnung des DOSB von eSport. Seiner Meinung nach könne der klassische Sport vom eSport profitieren.

"Ich begrüße es, dass sich der DOSB mit der wachsenden Bedeutung der eSport- Kultur für die gesamte Sportwelt auseinandersetzt", so Höferlin. "Das kann jedoch nur ein erster Schritt sein. Ziel muss es sein, dass der eSport in allen Belangen genauso behandelt wird wie die klassischen Sportarten. An dieser Stelle ist insbesondere die Bundesregierung in der Pflicht, sich an die Aussagen im Koalitionsvertrag halten. Dort wurde das Potential des eSport richtig erkannt, die Erkenntnis allein genügt aber nicht. Denn beide Formen des Sports verbindet nicht nur ein gemeinsamer Wertekanon wie etwa Respekt und Fairness, sondern gerade der klassische Sport kann vom eSport profitieren: Zum einen bietet der eSport eine Eintrittsmöglichkeit in die Welt der Digitalisierung, zum anderen verfügt er über eine wachsende Gemeinschaft, die es in die organisierte Verbandsstrukturen des klassischen Sports für dessen Zukunftsfähigkeit zuintegrieren gilt."

Zuvor kritisierten bereits Felix Falk vom game-Verband und ESBD-Präsident Hans Jagnow die DOSB-Position.