Unternehmen

Bär und Guillemot eröffnen Ubisoft Berlin

60 Mitarbeiter sind bereits bei Ubisoft Berlin tätig, dem dritten Entwicklungsstandort des franzözischen Publishers in Deutschland. Nun wurde das Studio auch offiziell eingeweiht. Auch Unternehmenschef Yves Guillemot reiste dafür eigens aus Paris an.

26.09.2018 12:07 • von Daniel Raumer
Benedikt Grindel, Christian Rickerts, Yves Guillemot, Dorothee Bär und Istvan Tajnay (v.l.) (Bild: Dirk Mathesius)

Das neue Studio von Ubisoft in Berlin ist offiziell eingeweiht worden. Auch Konzernchef Yves Guillemot reiste eigens aus Paris an, um gemeinsam mit Staatsministerin Dorothee Bär, Staatssekretär Christian Rickerts, Blue-Byte-Chef Benedikt Grindel|U und dem Leiter des neuen Studios, Istvan Tajnay, das symbolische Band vor rund 100 geladenen Gästen durchzuschneiden.

"Wir haben in der Startphase tolle Unterstützung von lokalen Partnern wie der Senatskanzlei, dem Medienboard Berlin-Brandenburg oder Berlin Partner erhalten", sagt Grindel. "Wir fühlen uns schon jetzt sehr wohl in Berlin und sind begeistert von der Vielfalt an kreativen Talenten. Aktuell haben wir an unseren drei Standorten insgesamt 400 Mitarbeiter in der Entwicklung und für unser weiteres Wachstum wird Berlin eine wichtige Rolle spielen. Wir freuen uns, dass in Deutschland hochqualifizierte Jobs entstehen werden. Wir suchen die besten digitalen Experten in Programmierung, Design, Grafik und Management."

Das neue Studio in Berlin-Charlottenburg ist neben Düsseldorf und Mainz bereits der dritte Entwicklungsstandort von Ubisoft in Deutschland. In der Hauptstadt arbeiten bereits 60 Mitarbeiter. Bis 2020 soll die Personaldecke auf 150 Angestellte anwachsen.

"Als leidenschaftliche Teilzeit-Gamerin freue ich mich besonders, dass wir Ubisoft nun auch in Berlin begrüßen können", sagt Bär. "Die Branche entwirft Innovationen auch für andere Industrien, virtuelle Realitäten gewinnen stark an Bedeutung. Die Gamesindustrie ist digitale Avantgarde. Deswegen ist es gut, dass Ubisoft sein deutsches Standbein erweitert. Wir brauchen mehr davon. Unser Anspruch ist, die Gamesförderung, für die ich mich im Koalitionsvertrag stark gemacht habe, so schnell wie möglich umzusetzen."

Die Stadt Berlin förderte die Ansiedlung des französischen Publishers auch mit finanziellen Mitteln. 1,58 Millionen Euro stellt die Senatsverwaltung für das Ubisoft Berlin bereit. "Berlin ist es gelungen, sich innerhalb kürzester Zeit zu einem der Top-Standorte der deutschen Games-Branche zu entwickeln", sagt der Berliner Staatssekretär Rickerts. "Ich freue mich, nun mit Ubisoft eines der renommiertesten Unternehmen der Computer- und Videospiel-Branche in der Hauptstadt zu begrüßen. Die zukünftigen Entwicklungen von internationalen Großproduktionen in Berlin werden die Hauptstadtregion als führenden europäischen Standort für interaktive Unterhaltung weiter stärken. Ich wünsche Ubisoft viel Erfolg."