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game gründet Regionalverband in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein wird in Kooperation mit dem game-Verband nun die bereits fünfte Regionalvertretung gegründet. Ansprechpartner vor Ort sind Jens Bahr von Off The Beaten Track, Boris Zander von seal Media und Jens Junge von spielen.de.

12.09.2018 11:28 • von

Im Juli startete der game-Verband seine neue Initiative, Regionalvertretungen in ganz Deutschland zu eröffnen, um Standortbedingungen für die Videospielbranche zu verbessen. Das fünfte Regionalbüro wird nun in Schleswig-Holstein eröffnet. Als örtliche Ansprechpartner agieren Jens Bahr, Gründer des noch jungen Indiestudios Off The Beaten Track, Boris Zander von seal Media und Jens Junge von spielen.de. Der game Schleswig-Holstein plant eng mit regionalen Akteuren wie der Initiative zur Förderung der Spielebranche in Schleswig-Holstein (IF(game)SH) und dem Indiegame Stammtisch zu kooperieren.

"Schleswig-Holstein hat als Standort für die Spiele-Entwicklung großes Potenzial, das bisher noch nicht annähernd ausgeschöpft wurde", so Jens Bahr. "Die aktuellen Signale aus der Landespolitik zur Stärkung von eSports sind vielversprechend. Hier wollen wir als game Schleswig-Holstein ansetzen, gemeinsam mit allen Akteuren vor Ort Positionen entwickeln und uns mit der Politik bei uns im Land austauschen, um die Standortbedingungen auch für die Entwicklung von Games dauerhaft zu verbessern."

"Mit dem Start von game Schleswig-Holstein wollen wir ein Signal setzen: Als Games-Branche müssen wir uns vor Ort noch besser vernetzen und uns gemeinsam stärker für bessere Standortbedingungen einsetzen", meint Boris Zander. "Der Zeitpunkt hierfür ist genau richtig, wie die aktuellen Entscheidungen der Landesregierung zeigen. Daher hoffe ich, dass möglichst viele Akteure der Games-Branche sich aktiv einbringen und bei game Schleswig-Holstein mitmachen werden."

"Ob Hochschulen, Start-up- oder Projektförderungen: Es gibt viele Bereiche, in denen die Games-Branche stärker einbezogen werden müsste", so Jens Junge. "Umso wichtiger ist die aktive Mitarbeit bei 'game Schleswig-Holstein'. Hier können wir gemeinsam an diesen Zielen arbeiten und beispielsweise auch bei den Hochschulen im Land für die Spiele-Entwicklung und ihre Potenziale werben."

In den letzten Monaten wurden bereits Regionalvertretungen in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Norddeutschland (Niedersachen, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern) und Hamburg gegründet. In einem Interview ging Felix Falk, Geschäftsführer des game-Verbandes näher auf das Ziel der Initiative ein. Primär soll die politische Arbeit auf Länderebene forciert werden.