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BIU sagt Verbandsfusion mit G.A.M.E. ab

Die lang diskutierte Fusion der Branchenverbände BIU und G.A.M.E. ist überraschend geplatzt. Obwohl eine Einigung als aussichtsreich galt, erklärte der BIU, dass man sich mit seinen Mitgliedern Einstimmung dazu entschieden habe, die Gespräche zu beenden.

05.02.2014 19:41 • von Daniel Raumer

Die geplante Fusion der beiden deutschen Spielebranchen-Verbände ist geplatzt. Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware beendet nach zwei Jahren intensiver Bemühungen die Fusionsgespräche mit dem G. Das teilt der BIU in einer Stellungnahme mit.

"Zwei Jahre nach Beginn der ersten Gespräche müssen wir bedauerlicherweise feststellen, dass eine Fusion der Verbände in einem realistischen und planbaren Zeitrahmen leider nicht erreichbar ist", erklärte Dr, der Vorstandssprecher des BIU. "Eine Weiterführung der Verhandlungen mit unabsehbarem Ergebnis wäre unverantwortlich. Zwischen unseren Mitgliedern, dem Vorstand und dem Geschäftsführer des BIU besteht Einigkeit, die Gespräche jetzt zu beenden."

"Wir sind weiterhin von der Notwendigkeit eines starken Branchenverbands zur Wahrung und Gestaltung der Gesamtinteressen und Zukunftsaufgaben der deutschen Computerspielebranche überzeugt. Wir stehen gegenüber unseren Mitgliedern aber im Wort, unsere Kräfte so effizient wie möglich dort einzusetzen, wo sie gebraucht werden", so der BIU-Vorstandssprecher.

"Wir hatten unserem Fusionspartner ein konkretes Angebot gemacht und alle Aktivposten des BIU in die Verhandlungen eingebracht", sagt Dr, Vorstand des BIU. "Wir sind weiterhin von der Idee eines großen Branchenverbands überzeugt, der Publisher, Anbieter von Online-Spielen und Entwickler eint. Der BIU wird dieses Ziel weiterverfolgen", so Dr. Kundratitz weiter.

Der BIU lässt mitteilen, dass er zu allen seinen Zusagen gegenüber der deutschen Branche und seinen Partnern, insbesondere mit Blick auf das Engagement beim Deutschen Computerspielpreis stehe. Eine weitere partnerschaftliche Zusammenarbeiten mit dem G.A.M.E und gemeinschaftlichen Projekten bei wie der USK, dem Deutschen Computerspielpreis oder der Stiftung Digitale Spielekultur wird angestrebt.

Der G.A.M.E. Scheitern der Fusion und sieht den Grund dafür in den jeweiligen Vorstellungen zum Fusionsmodell.